Diese Lebensmittel verstärken Ihren Winterblues

Kennst du es auch? Sie essen ein Stück Schokolade und Ihre Stimmung verbessert sich! Leider ist der Effekt auch umgekehrt: Bestimmte Lebensmittel können unsere Psyche verschlechtern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich Ernährung auf Depressionen auswirkt und welche Lebensmittel die Entstehung von Depressionen fördern können.

Hier ist, was Sie über Ernährung bei Depressionen wissen müssen

Das hat unsere Ernährung mit Depressionen zu tun

Es ist klar, dass die Auswahl unserer Lebensmittel unsere körperliche Verfassung beeinflusst. Ein reichhaltiges Frühstück gibt uns Energie für den Tag, während uns morgens zu viel Essen bremst.

Aber Essen beeinflusst auch unsere geistige Gesundheit. Einige Lebensmittel können sogar Depressionen fördern. Dies ist besonders im Winter relevant. Denn in der dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen unter depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen und Panikattacken.

Depressionen können jeden treffen. Foto: istock, Yelizaveta Tomashevska /

Warum werden wir im Winter schneller depressiv?

Durch den Mangel an Sonnenlicht leiden wir unter einem Mangel an Vitamin D. Dies beeinträchtigt unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. Auch das Einsetzen saisonaler Störungen, wie zum Beispiel der Winterblues, wird von Wissenschaftlern sehr ernst genommen. Studien zufolge steigt im Winter die Produktion des Schlafhormons Melatonin, das die Bildung von Serotonin, dem „Glückshormon“, blockiert. Dies trägt auch zur Winterdepression bei.

Eine schlechte Ernährung fördert Depressionen

Eine schlechte Ernährung kann indirekt zu Depressionen beitragen. Denn eine zuckerreiche und fettreiche Ernährung kann entzündliche Prozesse im Körper auslösen. Diese erhöhen das Risiko einer Depression.

Bei einer Entzündung zirkulieren im Gehirn bestimmte Botenstoffe, sogenannte Zytokine. Zytokine werden freigesetzt, um Zellen des Immunsystems zu aktivieren. Die Immunzellen bekämpfen dann die Entzündung und die Zytokine werden wieder ganz normal abgebaut.

Denn bei chronischen Entzündungen, also Erkrankungen wie Rheuma und Arthritis, Morbus Crohn und Psoriasis, sind die Zytokine dauerhaft erhöht. Und das kann sich negativ auf die Psyche auswirken. Wie Forscher vermuten, beeinflussen Zytokine Dopamin und Noradrenalin. Sie verändern das Gleichgewicht von Glücks- und Stresshormonen und hemmen die Dopaminproduktion. Dies führt zu depressiven Symptomen.

Diät gegen Depressionen: Darauf müssen Sie achten

Für Patienten, die an einer chronisch entzündlichen Erkrankung leiden, bedeutet dies, dass sie besonders auf ihre Ernährung achten müssen. Aber alle anderen sollten möglichst wenig Lebensmittel zu sich nehmen, die Entzündungen auslösen können. Das beinhaltet:

  • Lebensmittel, denen viel Zucker zugesetzt wird: Kuchen, Schokolade, Müsli, Eis usw.
  • Lebensmittel mit hohem Fettgehalt: Fertiggerichte und frittierte Lebensmittel
  • Weißmehlprodukte: Weißbrot, Nudeln, Reis
  • rotes Fleisch: Schwein, Rind

Weiterlesen: 6 Mythen über vegane Fleischersatzprodukte: Macht Soja Männerbrüste?

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *