In der nächsten Nacht erwarten Meteorologen einen weiteren Sternschnuppenschwarm über Deutschland. Grund sind die sogenannten Oronidenströme.
Zeit zum Wünschen: Wie jedes Jahr im Oktober überziehen die Oroniden den Nachthimmel erneut mit Sternschnuppen. Aufgrund der geringen Größe und Masse der Partikel gelten sie als besonders schnell.
Wer jedoch die in der Erdatmosphäre brennenden Teilchen beobachten will, muss lange wach bleiben. Die beste Zeit dafür ist zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens. Dann erreicht der Strom Orionides seinen Höhepunkt. Mit etwas Glück sollen bis zu 20 Meteore pro Stunde sichtbar sein.
Oroniden sind Überbleibsel des Halleyschen Kometen
Der Halleysche Komet ist für die Oroniden verantwortlich. Die losen Partikel sind die Überreste des Himmelskörpers, den der Komet auf seiner jahrtausendelangen Reise durchs All verloren hat. Seine Umlaufzeit um die Sonne beträgt etwa 75 Jahre.
Wenn die klare Sicht in der nächsten Nacht durch Wolken eingeschränkt wird, wird der nächste Meteoritenschauer in einigen Wochen stattfinden. Die sogenannten Leonidas werden in der zweiten Novemberhälfte aktiviert.