Die neue UBS-Studie zeigt, dass Mieten bis zu 20 Prozent teurer sein sollen

Die neue UBS-Studie zeigt krasse Dinge

Mieten sollen bis zu 20 Prozent teurer werden!

Seit es den Benchmark-Hypothekenzins gibt, ist er gesunken und nun steht die Trendwende bevor. Laut der Grossbank UBS dürften die Mieten bereits im nächsten Jahr nach oben angepasst werden. Je nach Inflationsrate rund 20 Prozent im Jahr 2025.

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Die Mieten in der Schweiz dürften in naher Zukunft stark steigen.

Die Mieten auf dem Land drohen enorm zu steigen! Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der UBS. 2008 wurde der Hypotheken-Referenzzinssatz eingeführt, der den Mietpreisen zugrunde liegt. Ziel war es, die Mietstruktur auf nationaler Ebene zu harmonisieren. Seit seiner Einführung ist der Referenzzinssatz von 3,50 auf 1,25 Prozent gesunken.

Inflation und steigende Zinsen sollten dem nun ein Ende bereiten. Bereits im März 2023 rechnen die UBS-Experten gemäss einer Analyse der Grossbank damit, dass der Leitzins erstmals seit seiner Einführung um einen Viertelprozentpunkt steigen wird.

Auch im September 2023 sei ein weiterer Anstieg „wahrscheinlich“. Damit dürften die Mieten, die sich am aktuellen Leitzins orientieren, bis Ende 2023 um insgesamt 6 Prozent steigen“, heißt es im Mietrechtsgesetz mit Ausnahme von Anpassungen der Lebenshaltungskosten.

Die Grundmieten steigen

Gemäss den bereitgestellten Informationen basiert die UBS-Prognose auf der Annahme, dass die langfristigen Hypothekarzinsen in den kommenden Monaten stabil bleiben und die SNB die Zinsen weiter anziehen wird. Mit anderen Worten: Geldmarkthypotheken werden im Dezember 2022 um einen halben Prozentpunkt teurer.

Mieter dürften daher nicht nur unter den gestiegenen Nebenkosten, sondern auch unter der Erhöhung der Kaltmiete leiden. Konkret können Vermieter mit einem höheren Leitzins ab März 2023 die Mieten ab Juli 2023 erhöhen.

«Gleichzeitig können die seit der letzten Mietzinsanpassung aufgelaufenen Preissteigerungen von 40 Prozent auf die Mieten überwälzt werden», schreiben UBS-Experten. Konkret bedeutet dies, dass Vermieter angesichts steigender Inflation die Mieten in einem ersten Schritt sogar um 4 bis 5 Prozent und bis Ende 2023 dann insgesamt um 7 bis 8 Prozent erhöhen könnten.

Ist das erst der Anfang?

Und es könnte noch schlimmer kommen: Normalisiert sich der Hypotheken-Referenzzinssatz in den nächsten Jahren – wie von der UBS prognostiziert – auf einem Niveau von 2,5 Prozent, könnten die Mieten bis 2025 «in Abhängigkeit von der Inflationsrate» um rund 20 Prozent steigen.

Allerdings weist die Grossbank auch darauf hin, dass nur ein Teil der Mietverträge direkt von der Erhöhung des Referenzzinssatzes betroffen sein wird. Denn nur 20 Prozent der Mieter hätten nach Senkung des Referenzzinssatzes von ihrem Recht auf Mietminderung Gebrauch gemacht. Auch dürften nicht alle Vermieter die Preise erhöhen, „zumal der finanzielle Spielraum für Mieter bereits durch steigende Nebenkosten zusammengedrückt wird“, sagt er.

Weitere Informationen zu Hypotheken

Zudem dürfte der Benchmark-Hypothekenzins bei einer solchen Aufwärtsbewegung zunehmend in Frage gestellt werden. UBS-Prognose: «Eine Reform bis hin zur Abschaffung des Leitzinses ist daher in absehbarer Zeit durchaus möglich.» (pb/SDA)

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