Die Künstlerin Isolda Maria Joham stirbt

kulturell

Die Glaskünstlerin und Malerin Isolde Maria Joham ist gestorben, die Ausnahmekünstlerin starb am vergangenen Sonntag in der Landesklinik Lilienfeld, teilte die Landesgalerie Niederösterreich am Donnerstagabend mit. Er war 90 Jahre alt.

13.10.2022 20.49

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Der am 28. Mai 1932 in Mürzzuschlag in der Steiermark geborene Künstler sei ein Pionier der Glaskunst und ein leidenschaftlicher Maler, so der Nachruf der Landesgalerie. Mit seinen monumentalen und hyperrealistischen Gemälden nimmt er eine Alleinstellung in der österreichischen Kunstszene ein.

Die Landesgalerie Niederösterreich in Krems hat Joham mit dem Stab kürzlich „Isolda Maria Joham. Eine Visionärin wiederentdeckt“ von April bis Oktober dieses Jahres die bisher umfassendste Ausstellung ihres Schaffens; mehr Infos unter Isolde Maria Joham: Kunst einer Visionärin (noe.ORF.at; 01.04.2022). Joham starb gerade am am letzten Tag der Ausstellung.Es heißt, die Künstlerin habe die Schau mehrmals selbst besuchen können.

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Mikl-Leitner: Joham war ein „Ausnahmekünstler“

Johams monumentale und hyperrealistische Arbeiten der 1980er Jahre, die der Pop-Art nahe stehen, wurden weithin bekannt. Die Anfänge des Künstlers liegen jedoch in der Glaskunst, wie Auftragsarbeiten etwa im MAK in Wien und in einigen Kirchen belegen. Joham, die seit 1973 mit ihrem Mann, dem Bildhauer Gottfried Höllwarth, in Hainfeld (Kreis Lilienfeld) lebt, leitete von 1963 bis 1993 die Klasse Glasdesign an der Hochschule für Angewandte Kunst.

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„Isolde Maria Joham ist eine der bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen“, würdigte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in der Aussendung den Beitrag der „Ausnahmekünstlerin“ zum „weltoffenen Kulturstandort“ Niederösterreich Gerda Ridler, künstlerische Leiterin der Landesgalerie Niederösterreich, betonte: „Mit dem Tod von Isolda Maria Joham verlieren wir eine herausragende Künstlerin, die erst im hohen Alter die ihr gebührende öffentliche Anerkennung erfahren hat.“

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