Die Klimaplakette will den Dienst stören, kommt aber zu spät

Veröffentlicht24. Dezember 2022, 22:38 Uhr

Stuttgart: Klimasticker wollen Weihnachtsgebete stören, kommen aber am falschen Tag

Eine von Klimaaktivisten geplante Störaktion bei einem Gottesdienst in Stuttgart ging gründlich schief: Mitglieder des „Aufstands der letzten Generation“ trafen mit einem Tag Verspätung in der Kirche ein und fanden die Türen verschlossen vor.

1/8

Diese Weihnachtsfeier mit Kindern in der Evangelischen Auferstehungskirche in Stuttgart…

ARD-Screenshot

… hätte zur Zielscheibe von Klimaaktivisten werden sollen.

ARD-Screenshot

Die Sendung wurde jedoch bereits am 23. Dezember aufgezeichnet: Die Klimasticker trafen in einer leeren Kirche ein.

Evkirche-mf.de

Das ist es, worum es geht

  • Eine Gruppe von Klimaaktivisten plante, einen von der ARD ausgestrahlten Weihnachtsgottesdienst in Stuttgart zu stören.

  • Aber die Aktionspläne wurden durchgesickert und der Dienst wurde vorangetrieben.

  • Als die Gruppe „Auferstehung der letzten Generation“ auftauchte, wurde die Kirche geschlossen.

Klimaaktivisten der Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ scheiterten am Heiligabend in Stuttgart mit ihrem Versuch, bei einer geplanten Live-Übertragung eines Weihnachtsfestes im Fernsehen „effektiv die Medien zu stören“. Laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Stuttgart vom Samstag war die geplante Protestaktion bereits im Vorfeld bekannt. Deshalb wurde die evangelische Christusvesper in einer Kirche im Landkreis Möhringen bereits am Freitag aufgezeichnet und mit Verzögerung im ARD-Fernsehen ausgestrahlt.

Am Heiligabend versammelten sich gegen 15 Uhr acht Mitglieder der „Latest Generation Rebellion“ vor der geschlossenen Kirche, teilte die Polizei mit. Das Pfarramt informierte daraufhin die Polizei. Beamte hatten eine Überweisung an zwei „potenzielle Unruhestifter“ ausgestellt. Die “jüngste Generation” war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Peinliche Rückschläge sind keine Seltenheit

Klimaaktivisten der „jüngsten Generation“ machen seit Monaten Schlagzeilen, indem sie zum Beispiel Kunstwerke mit Kartoffelpüree oder Tomatensuppe bewerfen oder Demonstranten auf Autobahnen, Kreuzungen oder Start- und Landebahnen stechen.

Ende November trat bei einer Aktion ein peinliches Problem auf, das den Sender zum Lachen brachte: Zwei Klimaaktivisten klebten am Geländer des Schreibtischs des Intendanten der Elbphilharmonie in Hamburg. Da dieser aber nur eingesteckt war, verließen die beiden Klimaschützer unter großem Applaus die Lobby samt Geländer.

Am 10. Dezember klebten mehrere Aktivisten auf dem Asphalt in Mainz. Einer davon bekam jedoch einen so starken Klebstoff, dass er mit Bohrhammer und Trennschleifer gelöst werden musste. Ein großes Stück Pflaster klebte an seiner Hand.

(AFP/trx)

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *