Der Verdacht auf Sabotage an den Gaslecks hat sich bestätigt

Nun könne bestätigt werden, dass es in schwedischen Gewässern zu Detonationen gekommen sei, die erhebliche Schäden an den Pipelines angerichtet hätten, teilten die schwedische Polizeibehörde und der Sicherheitsdienst am Donnerstag in Stockholm mit.

Aus insgesamt vier Lecks in den beiden Pipelines – zwei davon in schwedischen Gewässern, zwei in dänischen Gewässern – waren tagelang ununterbrochen große Mengen Gas ausgetreten.

Die schwedischen Behörden sprechen von einem „sehr schweren Vorfall“. Die Entwicklungen werden weiterhin genau beobachtet und alles wird getan, um die Sicherheit Schwedens zu gewährleisten.

Flug über Leckstellen zeigt: Pipelines nach Europa sind kaputt (00:56)

Mehrere Staaten waren bereits davon ausgegangen, dass es sich bei den Pipelines um Sabotage handelte. Seismologische Institute in Skandinavien hatten eine Kraft von 2,3 und 2,1 gemessen, was nach Angaben der Organisationen “wahrscheinlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm entspricht”.

Bei den Ermittlungen am Tatort seien Stücke beschlagnahmt worden, die nun weiter untersucht würden, berichtete die Staatsanwaltschaft. Ob es zu einer Weiterverarbeitung kommt, bleibt abzuwarten. Die Barrieren um Lecks wurden jetzt aufgehoben. Mehrere Tage lang wurde ein fünf Seemeilen (knapp neun Kilometer) breites Gebiet abgesperrt, um die Schifffahrt und andere Aktivitäten zu untersuchen. (SDA)

Putin zur Energiekrise: „Europa hat sich in diese Situation gebracht“ (00:28)

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *