Der GC steigt beim Krisen FCZ – St.Gallen erneut ohne Sieg

Der GC feiert einen souveränen Sieg im Derby.Bild: Wendepunkt

23.10.2022, 19:26 23.10.2022, 19:44

FC Zürich – Heuschrecke 1:4

So einfach können die Grasshoppers im Derby gegen den FC Zürich wohl lange nicht mehr zu einem klaren Sieg kommen. Das 4:1 verdanken die Hoppers sich selbst, aber auch ihren Gegnern.

Am späten Sonntagnachmittag freute sich der gut besuchte Letzigrund auf die Rückkehr in die ersten drei Monate der Saison. Das Team des neuen dänischen Trainers Bo Henriksen wirkte wie eine chaotische Gruppe. Defensive Lücken und Verluste fortgesetzt. Die Leistung hat nichts mit den letzten beiden Spielen zu tun, in denen Zürich zu Hause gegen die Young Boys und trotz frühem Zehnerspiel in Basel ein heldenhaftes 0:0 erzielt hatte. Der saure Einbruch des Derbys dürfte auch damit zu tun haben, dass der gesperrte Henriksen nicht im Team sein konnte. Aber als Erklärung und als Entschuldigung reicht es nicht.

Inklusive der letzten drei Runden der Saison 2021/22 ist der FC Zürich in 16 Superliga-Spielen sieglos. Es ist seit langem ein Vereinsrekordtief. In der gesamten Superliga-Periode (ab 2003/04) haben nur Grasshoppers (23 Mal), Vaduz (18 Mal) und Aarau (17 Mal) nicht mehr gewonnen als Zürich.

Zürich – Heuschrecken 1:4 (0:2)15’4961 Zuschauer. – MR Bieri. – Tore: 30. Schettine (Morandi) 0:1. 45. Pusic (Kawabe) 0:2. 51. Schettine (Púsic) 0:3. 90. Dzemaili (Elfmeter) 1:3. 94. Herc (Momoh) 1:4.Zürich: Bruch; Dame, Katic, Mets; Rohner, Earl (46. Omeragic), Selnaes (66. Avdijaj), Krieger; Krasniqi (66. Dzemaili), Marchesano (66. Wjunnyk); Toxin (84. Siehe).Hummer: Hameln; Bolla, Margreiter, Seko, Schmid; Abrashi (26. Herc), Ndenge; Pusic (68. Shabani), Kawabe, Morandi (78. Momoh); Schettine (78. Dadaschow).Beobachtungen: Zürich ohne Boranijasevic, Santini (beide gesperrt), Kryeziu, Reichmuth und Sauter (alle verletzt). Hummer ohne Hoxha, Jeong, Kacuri, Moreira und Nadjack (alle verletzt). Abrashi schied verletzt aus. 63. Rote Karte gegen Rohner (Foul). Warnungen: 17. Schettine, 23. Condé, 45. Pusic, 63. Selnaes, 66. Herc, 86. Momoh, 89. Schmid.

St. Gallen – Servette 1:1

FCSt. Gallen, die einen hervorragenden Start in die Meisterschaft hingelegt haben, tun sich seit einiger Zeit schwer. Das 1:1 zu Hause gegen Servette bedeutet nach drei Niederlagen das dritte Unentschieden in Folge.

Dass die Ostschweizer in der mit knapp 17’000 Zuschauern gefüllten Arena einen Punkt holten, war vor allem Torhüter Lawrence Ati-Zigi zu verdanken. Der 25-jährige Ghanaer, der in den letzten Monaten gut und zeitweise nicht so gut gespielt hatte, zeigte eine fabelhafte Leistung mit einigen atemberaubenden Paraden. Die Servettien überzeugten in der Offensive. Ohne das Veto von Ati-Zigi hätten sie drei, vier Tore erzielt und nicht nur das des Ex-St.Gallers Dereck Kutesa zum 1:0 kurz vor der Pause.

Isaac Schmidt, der sich seit seinem Wechsel von Lausanne-Sport in die Ostschweiz deutlich gesteigert hat, glich acht Minuten nach der Pause aus. Trotz Überlegenheit verspielte Servette den Sieg genauso wie beim 0:0 zuhause gegen den FC Basel. Damit verloren die Genfer auch den zweiten Tabellenplatz auf drei Punkte Rückstand auf die Young Boys.

Pechvogel des Spiels war Julian von Moos. In der zweiten Halbzeit kam der Stürmerhoffnung ins Spiel. Doch keine zehn Minuten später war er so verletzt, dass er nicht weiterspielen konnte.

Julian von Moss ist wieder draußen. Bild: schlüsselfertig

St. Gallen – Serviette 1:1 (0:1)16.679 Zuschauer. -MRSanTurm: 41. Kutesa (FofanaI 0:1. 53. Schmidt (Bilder) 1:1.St. Gallen: Ati-Zigi; Vallci (72. Sutter), Stergiou, Maglica, Guindo; Quintilla; Görtler, Schmidt; Mit Milch wenden (94. Witzig); Akolo (46. Von Moos, 55. Ricardo Alves)), William.Servietten: Frick; Diallo (66. Bauer), Vouilloz, Rouiller, Clichy; Douline, Cousin (82. Valls), Pflücke; Stevanovic, Fofana (66. Crivelli), Kutesa (76. Cespedes).Beobachtungen: St. Gallen ohne Schubert (verletzt). Servette ohne Rodelin, Antunes, Bedia, Severin und Behrami (alle verletzt). Warnungen: 45. Vallci, 64. Cousin, 82. Cespedes, 91. Douline, 93. Clichy. (Missbrauch)

Die Tabelle

GC, Basel und? Diese Klubs waren bereits Meister der Schweiz

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diese: keystone / paolo foschini

Die Fussballspiele in der Schweiz waren sehr emotional

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