Defibrillator in der Telefonzelle

Chronik

Im Notfall kann der kleine Stromschlag eines Defibrillators ein Herz neu starten und Leben retten. In St.. Michael im Leobener Stadtteil arbeitet mittlerweile sogar von einer Telefonzelle aus.

16.10.2022 15.46

Ab heute, 15:46 Uhr online

Eine verlassene Telefonzelle in St. Michael hat ein neues Ziel, Leben retten, sagt der Zivilschutzbeauftragte der Gemeinde, Manuel Gößler: „Man drückt einfach einen roten Knopf, der Defibrillator schaltet sich aus, und wenn man ihn herausnimmt, startet automatisch der Notruf.“

Neues Leben für alte Telefonzellen

Die Hintergründe der Hilfsaktion? „Die Telekom will in den nächsten Jahren 900 Telefonzellen schließen und wir haben uns für deren Wiederverwendung entschieden“, so Goessler weiter.

Defibrillator in der Telefonzelle

Im Notfall kann der kleine Stromschlag eines Defibrillators ein Herz neu starten und Leben retten. In St.. Michael im Leobener Stadtteil arbeitet mittlerweile sogar von einer Telefonzelle aus.

Dank des Defibrillators können auch Kinder mit einem eigenen Knopf Leben retten, und bald soll es Schulungen für die ganze Bevölkerung geben.

Weitere Defibrillatorzellen geplant

Auch das Angebot an Defibrillatoren wird ausgebaut: „Dieser Defibrillator steht im Süden von Sant Miquel im Bereich von Schulen, Kindergärten, der Kirche und dem Friedhof. Und im zentralen und nördlichen Stadtgebiet wird es in naher Zukunft eine solche Defibrillatorstation geben“, sagt der Bürgermeister von St. Michael, Karl Fadinger. Außerdem will sie andere Gemeinden motivieren, ihren alten Telefonzellen als Lebensretter neues Leben einzuhauchen.

Tag der Wiederbelebung: Jeder kann Leben retten!

Am Welt-Reanimationstag am 16. Oktober wies auch die Steiermark darauf hin, wie wichtig es ist, dass Ersthelfer in Notfällen eingreifen: Je schneller sie reagieren, desto größer sind die Überlebenschancen; mehr Informationen unter Tag der Wiederbelebung: Jeder kann Leben retten. !

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