Das geplante Logistikzentrum ruft Protest hervor

Chronik

Am westlichen Ortseingang von Wien-Penzing ist der Bau eines großen Logistikzentrums für den Großhandel Transgourmet geplant. Nach Angaben der Stadt ist das Projekt auf Kurs, doch formiert sich Widerstand, auch von der Penzinger ÖVP.

21.11.2022 05.01

Online seit heute, 5.01 Uhr

Das Grundstück Eingang West ist knapp fünf Hektar groß, knapp die Hälfte davon soll für das Logistikzentrum genutzt werden, wie der „Kurier“ erstmals berichtete. Auf einem Grundstück ist eine Bebauung von 21.500 Quadratmetern geplant.

Beim Grossisten Transgourmet, der hauptsächlich die Gastronomie beliefert, freut man sich über den Standort an der Westautobahn, der die Belieferung der urbanen Kundschaft so einfach macht. Zudem setzen sie ganz auf eine Flotte von Elektroautos und Photovoltaik auf dem Dach.

Das Grundstück gehört der Stadt und der ASFINAG

Kritische Stimmen wie die ÖVP Penzing sprechen jedoch von täglich 300 durchfahrenden Sattelzügen, zusätzlich zu mehr als 1.200 kleineren Lkw-Fahrten in die Stadt. Laut MA 21 (Quartiersplanung und Flächennutzung) ist das Projekt auf jeden Fall auf Kurs. Ökologische Bedenken bestehen nicht, eine industrielle Nutzung ist logisch.

Übrigens: Die Stadt Wien und die ASFINAG sind jeweils zur Hälfte Eigentümer der Liegenschaft. Sie bleiben auch so, denn der Logistiker baut sein Gebäude als Baurecht und verzinst es.

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