Dank Alabas Tor gewinnt Real Madrid auch den UEFA-Superpokal

„Natürlich war es unser Ziel, hierher zu kommen und erfolgreich zu sein. Wir sind sehr froh, dass wir das erreicht haben“, sagte Alaba im Interview mit ServusTV. „Heute haben wir uns wieder getroffen, das passiert nicht so oft und ist umso schöner. Wir sind auf einem sehr guten Weg, sodass wir in die neue Saison starten können.“

Für den 30-jährigen Abwehrchef war es das vierte Tor des Generals im Königshausgewand und der dritte Sieg im Supercup, für Real der fünfte Supercup-Erfolg in acht Endspielen. Torschütze Karim Benzema trat in der 65. Minute für den spanischen Meister an. Glasner hat nach dem verheerenden 1:6-Auftakt der Bundesliga gegen den FC Bayern München seinen zweiten Titel mit Frankfurt verpasst.

Oberösterreich stellte fast dieselbe Startelf auf, die im Mai im Finale gegen die Glasgow Rangers im Elfmeterschießen triumphierte. Lediglich Filip Kostic fehlte, der 29-jährige Außenstürmer steht kurz vor einem Wechsel von Turin zu Juventus Turin. Ex-Nationalspieler Martin Hinteregger, der im Sommer seine Karriere beendete, drückte auf der Tribüne die Daumen.

„Das wäre ein Spiel für ihn, wo er sich mit Karim Benzema prügeln könnte“, sagte Glasner, der seinen einstigen Schützling mit einem Augenzwinkern zur Rückkehr bewegen wollte. “Aber er hat gesagt, dass er nicht mehr in Topform ist, dass er noch gut genug für ein Elfmeterschießen wäre.” Hinteregger spielt nun als Stürmer beim Fünftligisten SGA Sirnitz. „Natürlich kitzelt es, aber ich bin im Moment auch sehr zufrieden“, betonte der 29-Jährige gegenüber ServusTV.

Auch Real-Manager Carlo Ancelotti belohnte die siegreiche Startelf beim 1:0 gegen Liverpool im Mai im ersten Pflichtspiel der neuen Saison. In der Innenverteidigung spielte Alaba wie gewohnt, Chelsea-Neuzugang Antonio Rüdiger wurde spät eingewechselt. Im Olympiastadion von Helsinki hatte der Champions-League-Sieger mehr Zeit im Spiel. Die erste große Chance fand die Glasner-Elf jedoch vor: Daichi Kamada vergab im Eins-gegen-Eins gegen Real-Torhüter Thibaut Courtois, der wie im Endspiel der Regina glänzend parierte (14.).

Im Gegenzug fand Vinicius Junior, goldener Torschütze im CL-Finale gegen die „Roten“, die erste gute Gelegenheit für die Ancelottis. Eintracht-Verteidiger Tuta rettete mit einem Zweikampf auf der Linie (17.). Knapp 20 Minuten später war es soweit, Alaba ging verdient in Führung. Unmittelbar zuvor war Frankfurts Schlussmann Kevin Trapp gegen Vinicius Jr. in Führung gegangen. Vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Benzema mit einem Schuss neben das Tor an der Vorentscheidung (41.).

Nach dem Seitenwechsel musste sich Trapp gegen einen abgefälschten Schuss von Vinicius wehren (55.). Die Eintracht zeigte eine gute Leistung, hielt gut mit, nur im letzten Drittel fehlte ihnen die Durchschlagskraft. Real war weiterhin das torgefährlichste Team. Casemiro, gewählter Spieler des Spiels, warf den Ball nach der vollen Stunde gegen die Latte. Bald darauf machte es Benzema nach Flanke von Vinicius besser, aber Trapp sah schlecht aus, als das Tor stand.

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