Cannabis und Corona: Laut Studie können die darin enthaltenen Säuren das Virus blockieren

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Erstellung: 18.11.2022, 20:30 Uhr

Von: Jasmin Farah

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Hilft Cannabis gegen Corona? Das Ergebnis einer neuen Studie könnte die Legalisierungsdebatte weiter befeuern. Die darin enthaltenen Substanzen sollen verhindern, dass das Virus in die Zellen eindringt.

Die nasskalte Jahreszeit ist da. Krankheitserreger haben es also wieder leichter. Schließlich verbringen wir mehr Zeit in Innenräumen, die Heizung läuft und die Raumluft ist trocken. Dadurch können Viren schneller über die Atemwege und Schleimhäute in den Körper gelangen. Das fördert grippale Infekte bis hin zur Grippe. Außerdem treten wir nun in das dritte Corona-Jahr ein.

Cannabis und Corona: Laut Studie können die darin enthaltenen Säuren das Virus blockieren

Die Hanfpflanze enthält Verbindungen, die vor Corona schützen sollen. © Bea Vera/Imago

Erfahrungsgemäß nimmt auch dieses Virus bei nasskaltem Wetter wieder zu. Doch nun hat eine Studie Überraschendes herausgefunden, das könnte sogar der Debatte um die Legalisierung von Cannabis hierzulande in die Hände spielen. Die darin enthaltenen Cannabinoide, Chemikalien, die auch natürlicherweise in Säugetieren vorkommen, sollen verhindern, dass das Virus in unsere Zellen eindringt. Das bestätigt nun eine Studie der Oregon State University. Dadurch könne Cannabis vor einer Corona-Infektion schützen, heißt es. Das berichten die Forscher im Journal of Natural Products.

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Und: Diese Hanfverbindungen sind leicht verfügbar, weil: „Diese Cannabinoidsäuren sind reichlich in Hanf und in vielen Hanfextrakten enthalten“, sagt Studienleiter Richard van Breemen. Hinsichtlich ihrer Sicherheit kann der Forscher Kritiker beruhigen: Auch Säuren sind gut verträglich und nicht psychoaktiv. Zudem ist es sehr einfach, geeignete Präparate herzustellen und oral einzunehmen.

Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die enthaltenen Cannabinoide nicht nur eine Coronavirus-Infektion verhindern, sondern sich sogar positiv auf den Verlauf auswirken können. Folglich sollen diese die Symptome einer bestehenden Infektion abschwächen.

Cannabis und Corona: Sie müssen sich trotzdem impfen lassen

Die Forscher um van Breemen betonen aber auch, dass Cannabinoide allein nicht ausreichen würden, um den Kampf gegen Corona zu gewinnen. Die Therapie hilft nur in Kombination mit einer Corona-Impfung. Interessant ist auch, dass die Studie ergab, dass Hanfverbindungen sowohl gegen Alpha- als auch gegen Beta-Varianten des Coronavirus wirksam sind. Aber: Noch keine Daten zu den neusten Varianten Delta und Omikron, die seit Anfang des Jahres in Deutschland die vorherrschende Variante ist. Studienleiter van Breemen ist jedoch zuversichtlich, dass Cannabinoide auch hier wirken.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen zum relevanten Gesundheitsthema und ist daher nicht zur Selbstdiagnose, Behandlung oder Medikation gedacht. Es ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch. Individuelle Fragen zu klinischen Bildern kann unsere Redaktion leider nicht beantworten.

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