Nach dem 1:2-Sieg des BVB in Manchester berichtete die “Bild” über einen Streit zwischen Marco Reus und Mats Hummels. Jetzt hat der Verein reagiert.
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Edin Terzic haben Berichte über einen Zerwürfnis zwischen Kapitän Marco Reus und seinem Stellvertreter Mats Hummels dementiert. „Für uns und uns beide ist es kein Thema, das sie in der Sekunde nach dem Spiel emotional verarbeiten. Es geht nicht darum, dass jemand nicht gewinnen will, oder um ein Mentalitätsproblem. Das ist alles Bullshit“, sagte Kehl am Vortag Derby gegen den FC. Schalke 04 Samstag (15.30 Uhr im t-online Liveticker).
Nach dem Schlusspfiff beim Champions-League-1:2 bei Manchester City am Mittwoch lief Hummels mit erhobenem Zeigefinger auf Reus zu und sprach ihn an (hier mehr lesen). „Alle waren enttäuscht und jeder geht anders damit um“, sagte Kehl. “Es ist nichts mehr übrig. Sie wollen beide gewinnen und wir sind froh, dass sie dabei sind.” Dass er Hummels grundsätzliche Kritik, die Gegentore in der 80. und 84. Minute seien nicht engagiert genug verteidigt worden, relativiert habe, sei “keine Rüge für Mats Hummels”.
Terzic: „Das ist uns egal“
Terzic bezeichnete die Diskussion um den Vorfall als rein medial. „Ich habe es nicht einmal bemerkt, ich habe es nur gelesen. Es ist Ihr Problem, nicht unseres“, sagte er Reportern: „Es ist uns egal, dass es so ein großes Problem für Sie ist.“
Er würde sich sogar wünschen, dass mehr Spieler ihre Unzufriedenheit nach verlorenen Spielen zeigen. “Wir waren alle enttäuscht und das haben sie beide eindrucksvoll gezeigt”, sagte er. „Ich möchte, dass diese Gruppe von denen, die sich Sorgen machen, dass wir keine Spiele verlieren, noch größer wird.“