Bundesrat: Die Grünen prüfen den Angriff auf den Sitz von Maurer

“Die Regierung in ihrer jetzigen Zusammensetzung ist inkompetent”

Die Grünen sind die einzigen, die den Angriff auf Maurers Sitz zurückhalten

Der Rücktrittskandidat Ueli Maurer gehört der SVP an; jeder stimmt zu. Außer die Grünen: Sie überlegen, ob sie sich mit einer Kandidatur stellen.

1/5

Die Grünen erwägen einen Angriff auf den Sitz des Bundesrats der UDC, Ueli Maurer.

Seit ihrem überwältigenden Sieg bei der Bundestagswahl 2019 – sie steigerten ihren Stimmenanteil von 7,1 auf 13,2 Prozent – ​​haben die Grünen einen Sitz im Bundesrat beansprucht. Und nun erwägen sie auch, gegen die SVP um die Nachfolge des zurücktretenden Ueli Maurer (71) am 7. Dezember anzutreten.

Aus Sicht der Grünen braucht es einen Wechsel im Bundesrat. „Die aktuelle Zusammensetzung der Regierung ist den großen Herausforderungen unserer Zeit nicht gewachsen“, sagte Fraktionschefin Aline Trede (39) in einer Parteierklärung. „Ihre Entscheidungen zur Klima- und Europapolitik in den vergangenen Monaten haben dies deutlich gezeigt.“ Landesregierung muss wieder Verantwortung übernehmen: Maurer und seine Partei haben in den vergangenen Monaten das Gegenteil getan, so die Partei.

Beschluss vom 18. Oktober

Die Fraktion befindet sich also im Austausch mit möglichen Kandidaten und wird am 18. Oktober entscheiden, ob sie der Zauberformel den Fehdehandschuh hinwirft und mit einer Kampfkandidatur in den Ring steigt.

Sie haben sehr kompetente und erfahrene Leute, die «die Schweiz verantwortungsvoll durch die vielen Krisen führen können». Die große Frage ist jedoch: Welcher ernsthafte Kandidat würde sich dafür anbieten?

Ständiges Tropfen

Mitte und FDP haben bereits bestätigt, dass der SVP als stärkste Partei (26,5 Prozent der Wähler) zwei Sitze zustehen. Zusammen mit der SVP selbst haben sie eine klare Mehrheit im Parlament und werden die Wahl einer Grünen verhindern. Das bedeutet, dass diejenigen mit ernsthaften Ambitionen sich jetzt verstecken und auf die Wahlen 2023 warten werden.

Allerdings ist nicht auszuschließen, dass die Grünen antreten: Sie sollen ihren Anspruch noch einmal unterstreichen wollen, ganz nach dem Motto „Das stetige Rinnsal trägt den Stein ab“. Nach der Klimawahl 2019 kandidierten die Grünen mit ihrer damaligen Vorsitzenden Regula Rytz (60) für einen Sitz in der Landesregierung und scheiterten klar.

Weitere Informationen zum Rücktritt von Ueli Maurer

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *