Bloomberg: Mac Pro mit ‘M2 Extreme’ entfernt: Schnellere Wahl sollte M2 Ultra sein

So, 15:51 Uhr Hardware: Mac cmk Vor zwei Jahren kamen die ersten Macs mit Apple-eigenen Prozessoren auf den Markt, und Presse und Kunden waren begeistert: Die M-Chips sind nicht nur deutlich schneller, sondern auch deutlich günstiger. als frühere Intel-Prozessoren. Daraus resultieren sehr lange Akkulaufzeiten, nahezu kein Lüftergeräusch und weniger Abwärme. Inzwischen hat Apple alle seine Mac-Produktlinien in „Apple Silicon“ umbenannt, aber eine fehlt noch.

Apple sagte Ende 2020, dass die Umstellung auf Apple Silicon in zwei Jahren abgeschlossen sei, aber Apple hat dieses Ziel offensichtlich erreicht: Der Konzern bietet den Mac Pro auch heute noch mit Intel-Chips an. Gerüchte gingen davon aus, dass Apple Ende des Jahres einen neuen Mac Pro mit Apple Silicon vorstellen würde, aber es gab keine Ankündigung und es wird auch in den letzten Wochen des Jahres nicht mehr erwartet.

M2 Extreme abgesagt? Verschiedenen Berichten zufolge soll der neue Mac Pro mit zwei verschiedenen Prozessoroptionen kommen: M2 Ultra mit 24 CPU-Kernen und 76 GPU-Kernen und dem M2 Extreme mit 48 CPU-Kernen und 152 GPU-Kernen. Der M2 Extreme sollte aus zwei miteinander verbundenen M2 Ultra-Chips bestehen und nur im Mac Pro verwendet werden. Apple wird den M2 Ultra wohl auch in einer zukünftigen Generation des Mac Studio einsetzen.

Nun will das meist sehr gut informierte Magazin Bloomberg erfahren haben, dass Apple seine Pläne für den Mac Pro deutlich zurückgefahren hat: Laut Journalist Mark Gurman hat Apple den M2 Extreme abgesagt und der Mac Pro wird nur noch mit dem M2 Ultra auf den Markt kommen . Sowohl Kosten- als auch Komplexitätsprobleme führten zur Einstellung des M2 Extreme, sagte Gurman. Die Option „M2 Extreme“ hätte sicherlich 10.000 Dollar oder mehr gekostet und wäre ein komplettes Nischenprodukt. Apple wollte keine knappen Entwicklungsressourcen für eine Option verwenden, die nur wenige Käufer angezogen hätte, sagte Gurman.

RAM- und SSD-Erweiterbarkeit Im Gegensatz zum Mac Studio und allen anderen Macs mit Apple Silicon kann laut Gurman der vorhandene RAM und die Speicherkapazität des Mac Pro aufgerüstet werden. Bei allen anderen Macs muss der Kunde beim Kauf entscheiden, wie viel RAM- und SSD-Kapazität der Mac haben soll; Nachrüsten ist nicht möglich. Beim Mac Pro soll das anders sein: Kunden sollen Speicher und SSDs nachrüsten können, eventuell sogar Add-In-Karten per PCI Express. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass sich Nvidia- oder AMD-Grafikkarten anpassen können, da dies dem Speichermodell „Unified Memory“ widerspricht.

Langsamer als sein Vorgänger? Die größte Ausbaustufe von Intels aktuellen iMacs werden die wenigsten Kunden bestellt haben, aber der neue Mac Pro mit M2 Ultra könnte langsamer sein als sein Vorgänger. Während im aktuellen Mac Pro die 24-Kern-M-CPU voraussichtlich die 28-Kern-Intel-Xeon-CPU überflügeln dürfte, sieht es bei der GPU anders aus: Der Intel Mac Pro kann mit 4 AMD Radeon Pro W6800X bestellt werden. GPU mit GDDR6-Speicher, hier wird die GPU des M2 Ultra deutlich unterlegen sein.

0

0

0 Kommentare

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *