Ausgerechnet in den Herbstferien |
Drei Tage Streik bei Eurowings!
Schlechte Nachrichten für Urlauber!
Der Pilotenverband Cockpit (VC) hat erneut zum Streik bei der Lufthansa-Tochter Eurowings aufgerufen.
Die Piloten legen von Montag bis Mittwoch ab Mitternacht ihre Arbeit nieder, teilte die Gewerkschaft am Freitagabend in Frankfurt mit. Viele Bundesländer sind dann in den Herbstferien.
Grund für den Streik: Verhandlungen über einen Gesamttarifvertrag sind erneut gescheitert, die Gewerkschaft fordert eine Reduzierung der Arbeitsbelastung des Kabinenpersonals.
Die maximalen Flugdienstzeiten sollten begrenzt und die Ruhezeiten verlängert werden, sagte der VC. Er bezeichnete das jüngste Angebot des Managements als unzureichend und nicht verhandelbar.
Piloten hatten den Flugbetrieb von Eurowings bereits am 6. Oktober in einer ersten Welle aufgenommen und rund die Hälfte der Linienflüge gestrichen.
Spätestens Anfang Oktober: Leere Eurowings-Schalter am Kölner Flughafen
Foto: Sascha Thelen/dpa
Im Durchschnitt führt die Lufthansa-Tochter täglich rund 500 Flüge zu Zielen in Deutschland und Europa durch. In der Folge mussten Zehntausende Passagiere auf andere Flüge oder Züge umsteigen oder ihre Reise verschieben. Es war der dritte große Verlust für Mitarbeiter der Lufthansa Group in diesem Jahr.
Der Streikaufruf gilt nur für die deutsche Tochtergesellschaft von Eurowings, nicht aber für die in Österreich lizenzierte Eurowings Europe oder Eurowings Discover.
Am stärksten betroffen dürften erneut die dezentralen deutschen Flughäfen außerhalb der Drehkreuze München und Frankfurt sein. Eurowings hatte bereits die erste Streikwelle als unverhältnismäßig bezeichnet.
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Die Gewerkschaft erklärte, damit solle die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter am Stand reduziert werden.
„Dieser Streik wäre nicht nötig, wenn Eurowings auf Augenhöhe mit uns verhandeln würde“, sagte VC-Sprecher Matthias Baier. Der Geschäftsmann ist Schaufensterbummel und scheint mit der Zeit spielen zu wollen. (rgz, dpa)