Die NASA will zurück zum Mond und dann zum Mars. Der Testflug von „Artemis 1“ ist für morgen geplant. Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Rakete Artemis 1 ist bereit für den Start am Montag im Kennedy Space Center. (AP Photo/John Raoux) – Schlussstein
Bekanntmachung
das Wesentliche in Kürze
- Die NASA will mit der Mission „Artemis“ Menschen zum Mond bringen.
- Der Start des ersten unbemannten Testfluges ist am 29. August.
- Frühestens 2025 sollen Menschen auf dem Mond landen. Dann fliegen wir zum Mars.
Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem „Artemis“-Programm nach 50 Jahren zum Mond zurückkehren. Erstmals sollen eine Frau und eine nicht-weiße Person den Mond betreten, so der Plan der NASA. Und nach dem Mond soll es zum Mars gehen.
Die Rakete „Artemis 1“ und das Raumschiff Orion befinden sich in der Montagehalle, bevor sie auf die Startrampe rollen. (AP Photo/Terry Renna) – Schlussstein
Nun geht die zuvor krisengeschüttelte Mission auf die nächste Stufe. Der erste unbemannte Testflug „Artemis 1“ ist für Montagmorgen geplant.
Was ist die „Artemis“-Mission?
Das Programm ist äußerst komplex: Amerikanische Astronauten sollen zum Mond zurückkehren. Ein Rover soll ebenfalls enthalten sein, und auch menschliche Außenposten werden auf dem Mond und in seiner Umlaufbahn geschaffen. Unter anderem müssen die Möglichkeiten der solaren und nuklearen Energiegewinnung auf dem Mond erforscht werden. Später wird sogar der Mars von Astronauten angegriffen, mit dem Mondaußenposten „Gateway“ als Basislager.
Warum will die NASA gerade jetzt zum Mond zurückkehren?
Tatsächlich war der Mars das Ziel der NASA. Der frühere US-Präsident Trump wollte während seiner Präsidentschaft jedoch Erfolg haben, sagen Beobachter. Daher wurde der Mond als erster Orientierungspunkt ausgewählt. Das langfristige Ziel bleibt der Mars.
Was sind die Ziele von „Artemis“?
Laut NASA wollen sie wissenschaftliche Entdeckungen machen, wirtschaftliche Vorteile erforschen und eine Generation von Entdeckern inspirieren. Erkunden Sie den Weltraum zum Nutzen aller. Von der Erforschung des Mondes erhofft sich die amerikanische Weltraumbehörde Informationen über den Mond, die Erde und das Sonnensystem.
Woher kommen all die Verzögerungen?
Eine erste bemannte Landung war ursprünglich für 2024 angekündigt. Der Termin wurde auf frühestens 2025 verschoben.
Entwicklung und Bau des Raketensystems dauerten länger und waren teurer als erwartet. Darüber hinaus kam es immer wieder zu Rückschlägen, da während der Tests neue technische Probleme auftauchten.
Wer will alles auf dem Mond?
China arbeitet auch daran, eigene Astronauten auf den Mond zu bringen. Die Volksrepublik ist bereits mehrfach mit Forschungsrobotern auf der Mondoberfläche gelandet. Laut Berichten chinesischer Staatsmedien soll in den 2030er Jahren eine permanente Station gebaut werden, außerdem haben unter anderem Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate den Mond im Visier.
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