ARD: Sedlaczek hat sein Verhör mit Flick und Bierhoff geführt

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ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek beim Spiel Deutschland gegen Japan am 23. November 2022 bei der WM in Katar.

Nach der Niederlage Deutschlands bei der WM wurden auch im ARD-Fernsehstudio kritische Fragen gestellt. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger trafen auf Hansi Flick und Oliver Bierhoff.

Auch für den Sender war die erneute Vorrunde der WM eine besondere Herausforderung. Und dann waren zwei Protagonisten der ARD besonders eigensinnig.

Moderatorin Esther Sedlaczek (37) führte ein äußerst kritisches Interview mit DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff (54), warf dem Funktionär zahlreiches Fehlverhalten bei seiner Arbeit vor und ging in die Tiefe. Man spürte, dass er das Kreuzverhör nicht auf sich beruhen lassen wollte.

ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek wird online gefeiert

Bierhoff wirkte bestürzt. “Das können wir sicherlich irgendwann diskutieren. Aber glaubst du nach drei Spielen, die auf dem Platz stattgefunden haben, dass das Liebesarmband so eine große Rolle gespielt hat?”, antwortete er dem Gastgeber.

Doch gerade wegen dieser Gefolgschaft wird Sedlaczek in den sozialen Netzwerken mittlerweile gebührend gefeiert. Ein User schrieb auf Twitter: „Esther Sedlaczek trägt den Zorn einer ganzen Nation und nimmt Bierhoff derzeit journalistisch auf höchstem Niveau auseinander. Genial.“

Dass sich Sedlaczek genau die Fragen stellt, die sich der gesamte deutsche Fußball stellt, ist sehr guter Sportjournalismus. Ein anderer schrieb gerade: “Hansi Flick zwischen Esther Sedlaczek und Schweinsteiger sah aus wie ein Kind, das den Einlauf seines Lebens bekommt.” Viele andere User lobten den Auftritt des ARD-Journalisten.

Bekanntmachung

Als Sedlaczek fragte, ob Bierhoff persönliche Folgen befürchte, wischte er es ab: “Ich stelle mir diese Frage jetzt nicht. Natürlich weiß ich, dass diese Fragen kommen werden. Ich bin seit 18 Jahren dabei, vielleicht sieht man das objektiv.” die ganze Bilanz. Ich mache mir darüber keine allzu großen Sorgen und fühle mich sehr wohl. Aber natürlich gibt es andere, die das beurteilen können. Nach drei schlechten Turnieren habe ich keine Argumente mehr entgegenzusetzen. Ich muss es akzeptieren.”

Hansi Flick hat auf die Kritik von Bastian Schweinsteiger reagiert

Weltmeister Bastian Schweinsteiger (38), der sich in der Vergangenheit oft oberflächlich geäußert hatte, war plötzlich in Topform. Im Interview mit Hansi Flick (57) gab der Experte Vollgas.

Sedlaczek leitete das Gespräch so ein: „Bastian sagte, er habe das Gefühl, dass die anderen Mannschaften immer mehr brennen als die deutsche Nationalmannschaft. Stimmt ihr ihm zu?“ Flick antwortete überspitzt: „Nein. Weil das absoluter Blödsinn ist.“

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2014 wurden beide gemeinsam Weltmeister in Brasilien, jetzt die Eiszeit im TV-Studio. „Was glaubst du, worauf das basiert?“, fragte der Trainer seines ehemaligen Anführers.

Schweinsteiger sagte: „Es gibt Situationen auf dem Platz, da haben die Spieler keine fünf Prozent Konzentration. Wenn man sich das heutige 1:1 anschaut. Und brennen heißt nicht nur immer angreifen, sondern auch im Kopf sein. Zu oft wir.“ lass den Gegner frei und wir liefern nicht, besonders die Verteidiger. Ich habe viel mehr erwartet. Das meine ich mit brennen, das habe ich in anderen Spielen viel deutlicher gesehen.

Wütender Schweinsteiger: „Bei mir ist der Funke nicht übergesprungen“

Der ARD-Experte fügte hinzu: „Gegen Japan und heute ist es nicht genug. Da ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Toni Rüdiger macht das normalerweise, bei den anderen fehlt mir etwas. Wir haben fünf Gegentore kassiert Tor. Wenn du nicht gut verteidigst, kommst du nicht voran und du wirst nicht gewinnen, das meine ich.”

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Flick versuchte ein versöhnliches Ende: „Ich sehe die Mannschaft nicht brennen. Sie wollte. Wir haben bei der WM keine Chance, es besser zu machen. Deshalb fahren wir jetzt nach Hause. Wir haben auch für uns eine wichtige Rolle gespielt.“ geh nach Hause.“ Die beiden umarmten sich kurz. (msw)

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