Stand: 02.08.2022 00:10 Uhr
Nach Angaben der USA hat sie in Afghanistan eine “Anti-Terror-Operation” durchgeführt. Berichten zufolge wurde der Chef der Terrororganisation Al-Qaida, al-Zawahiri, bei einem Drohnenangriff getötet.
Nach Angaben der US-Regierung hat sie der Terrororganisation Al-Qaida einen schweren Schlag versetzt. „Am Wochenende haben die Vereinigten Staaten eine Anti-Terror-Operation gegen ein wichtiges Al-Qaida-Ziel in Afghanistan durchgeführt“, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter in Washington.
“Die Operation war erfolgreich und es gab keine zivilen Opfer.” Weitere Details wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Medien: Al-Qaida-Chef getötet
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet jedoch unter Berufung auf US-Beamte, dass Al-Aqida-Führer Aiman al-Zawahiri bei dem Angriff getötet wurde. Laut amerikanischen Medien wie dem Nachrichtensender CNN und der Zeitung „New York Times“ war al-Zawahiri das Ziel der Operation.
Al-Zawahiri galt als Nachfolger von Osama bin Laden, dem Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001 auf vier Passagierflugzeuge in den Vereinigten Staaten, bei denen mehr als 3.000 Menschen getötet wurden. Bin Laden wurde 2011 bei einer Operation der US-Spezialeinheiten in Pakistan getötet.
Al-Qaida-Führer Aiman al Zawahiri wurde getötet.
Die Taliban sprechen von Angriffen auf Wohngebiete
Die radikalislamischen Taliban hingegen werfen den USA einen Drohnenangriff auf ein Wohngebiet von Kabul vor. Am Sonntag sei auf ein Haus geschossen worden, sagte der Sprecher der Extremisten, Sabihullah Mutschahid. Die Taliban verurteilten den Angriff als Verstoß gegen internationale Grundsätze und den Vertrag zum Abzug der US-Truppen aus Afghanistan.
Die Taliban haben im vergangenen Sommer Afghanistan unter ihre Kontrolle gebracht. Die USA und ihre Verbündeten verließen das Land nach Jahren des Militäreinsatzes. Die Taliban-Regierung ist international nicht anerkannt.