Angriff auf Céline Amaudruz: Die Universität Genf erstattet Strafanzeige

«Antifaschistisches Genf – Amaudruz, das stinkt!»: Mit diesem Satz soll ein Dutzend linker Aktivisten am 21. Dezember eine Veranstaltung an der Universität Genf gestört haben. Anlass war der Besuch von SVP-Vizepräsidentin Céline Amaudruz, die an Podiumsdiskussionen zur schweizerischen Neutralität teilgenommen hatte. Aktivisten sollen dem Politiker Rassismus, Sexismus und Homophobie vorgeworfen haben.

Der Debattierklub forderte daraufhin von der Universität Sanktionen gegen die Aktivisten. Einer von ihnen soll Medienberichten zufolge Vorstandsmitglied der Studentenschaft der Universität Genf sein.

Das Rektorat der Universität Genf hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet, wie die Tamedia-Zeitungen berichten. Das Vorgehen sei “inakzeptabel”, teilte die Universität nach einer Vorstandssitzung am Mittwochabend mit.

Angegriffen Céline Amaudruz, Anwältin und Absolventin der Universität Genf, ist mit dem Entscheid des Rektors zufrieden: «Es ist die einzig richtige Reaktion auf den Angriff», sagt sie. Es war das dritte Mal, dass sie von Maskierten angegriffen wurde. Er hat in den vergangenen Tagen gefordert, dass die Universität die Autoren vom Studium ausschließt. So weit will der Nationalrat der SVP nach dem nun gefällten Rektorentscheid nicht gehen. Er fordert jedoch weiterhin „eine Verwaltungsstrafe“.

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