Alarmstufe 3: Die Bundesregierung warnt vor einer erheblichen Glatteisgefahr

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Nicht nur Schnee, auch „Eisregen“ bergen akute Rutschgefahr auf den Straßen.

Eis Alarm! Der Bund hat eine Warnung der Gefahrenstufe 3 von 5 herausgegeben. MeteoSchweiz schreibt auf ihrer Website: «Am Mittwochmorgen wird mit Eisregen mit erheblicher Glatteisgefahr im Unterland auf der Alpennordseite gerechnet. Sie müssen damit rechnen beträgt bei Temperaturen unter 0 Grad zwischen 0,2 und 2 mm.»

Auf der Alpennordseite ist in den meisten Regionen unterhalb von 800 Metern mit einer starken Glatteisbildung zu rechnen. Dies betrifft die ganze Westschweiz und weite Teile des Mittellandes. Es besteht erhebliche Frostgefahr. Laut MeteoSuisse konnte die Situation erst gegen Mittag deaktiviert werden.

Zahlreiche Glatteisunfälle am Dienstag

Im Kanton Waadt verwandelten sich bereits am Dienstag zahlreiche Strassenabschnitte wegen Eisregen in Eisspuren. Allein am Dienstag zählte die Kantonspolizei zwischen 8.00 und 14.00 Uhr insgesamt 40 Verkehrsunfälle. Die Unfälle ereigneten sich hauptsächlich im zentralen Teil des Kantons Waadt, insbesondere in Richtung Lausanne und Morges. “Der Eisregen kam plötzlich und überraschte die Autofahrer”, sagte Florence Frei, Sprecherin des Kantons Waadt, der Nachrichtenagentur Keystone.

Obwohl sich die Hälfte der Unfälle auf dem Autobahnnetz ereignete, gab es keinen Stau. Laut Frei entstand viel Sachschaden. Vier Unfälle führten zu leichten Verletzungen.

Ab dem frühen Nachmittag beruhigte sich die Lage. Aber die Gefahr von Eisregen bleibt.

Akute Gefahr auf den Straßen

Gemäss Meteo News besteht am Mittwoch in der Westschweiz sowie im Mittel- und Ostschweizer Mittelland lokal die Gefahr von Eisregen und damit einhergehender Glatteisgefahr. Die Fahrweise muss den Gegebenheiten angepasst werden. (SDA)

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