Wie gut ist Österreich auf einen Blackout-Notfall vorbereitet?

Experten zufolge ist das Risiko von Hochspannungs- und Systemausfällen größer denn je. Konzentriert sich dieser Blackout auf übermäßigen Alarmismus? Was sind die wahrscheinlichsten Szenarien und wer wäre politisch für was verantwortlich?

Wien Auch die Wirtschaftskammer zeigt sich besorgt: Vergangene Woche lud die Kammer Niederösterreich Experten zu einem „Blackout-Gipfel“, um über das Risiko eines großflächigen Stromausfalls und Strategien für den Ernstfall zu diskutieren. Einen Tag später gaben Krankenhäuser in Oberösterreich bekannt, dass sie sich auf Stromausfälle vorbereiten. Anfang der Woche sprach Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) beim ÖVP-Klubtreffen über die Gefahr von Stromausfällen, und sogar unter türkischen Abgeordneten wurden Flugblätter zur Verdunkelung verteilt. Noch größer war das Thema vergangene Woche in Deutschland: Ein geheimes Blackout-Dokument der Berliner Polizei tauchte auf, schlimmstenfalls wird berichtet, dass mit einer schlechteren Sicherheitslage zu rechnen sei. Und auch am Hauptabend kommt man um das Thema nicht herum: Heute um 20.15 Uhr startet auf ORF 1 eine sechsteilige Serie mit dem Titel „Blackout“, geteilt mit Moritz Bleibtreu und Philipp Hochmair.

1. Ist dieser Blackout-Fokus übertriebener Alarmismus?

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