– Meistern Sie die Feiertage mit diesen Tipps von unserem Digital-Publishing-Team
Mobiler WLAN Access Point, Kühlschrank fürs Handy und Fernseher für überall: Unsere Experten packen diese Geräte in Ihren Koffer.
Gepostet heute um 17:47 Uhr
Wenn die TV-Show enttäuscht
Endlich mit Fernbedienung: Der neue Chromecast.
Fotos: PD
Natürlich fährt man nicht in den Urlaub, um fernzusehen. Was aber, wenn Sie in einem Hotel oder einer Ferienwohnung eine Nacht vor dem Fernseher verbringen möchten? Dann stellt sich schnell der Frust über die schlechte lineare TV-Show ein. Die beste Alternative ist seit Jahren ein Google Chromecast. Kleine TV-Sticks machen nicht nur Heimfernseher schnell, sondern verwandeln mit eigenen Streaming-Abos auch andere Geräte in Smart-TVs.
Beim neusten Modell legt Google fast zehn Jahre nach dem ersten Modell auch eine Fernbedienung bei. Bisher mussten Sie Ihr Smartphone mit Ihrem Smartphone steuern. Das war natürlich auch möglich. Aber jetzt mit der Fernbedienung ist alles noch einfacher.
Ansonsten funktioniert der kleine TV-Stick wie gewohnt. Schließen Sie es an einen freien HDMI-Eingang auf der Rückseite des Fernsehers an und verbinden Sie das andere Ende über ein USB-Kabel mit einer Stromquelle. Und schon haben Sie ein komplettes Smart-TV-System auf Ihrem Fernseher mit allen Apps von Netflix, Apple TV, Disney bis Amazon und all den anderen Diensten.
Besonders einfach ist die Installation im Hotel, wenn Sie auch Tipp Nummer 4 dabei haben. Aber auch dort kann der Chromecast mit dem WLAN genutzt werden, oder es gibt sogar einen optionalen Netzwerkkabel-Adapter. Aber es ist eher etwas für Heimkino-Fans, die dem drahtlosen Internet zu Hause nicht vertrauen.
Google Chromecast (70 Franken)
Die Wohnung wurde in kürzester Zeit gesaugt
Der Laser und der Bildschirm machen den Staubsauger zum Science-Fiction-Abenteuer: Dyson kabellose Staubsauger.
Vor Jahren habe ich mir den Traum einer Kinder- oder Halbwertskrise erfüllt: einen Dyson Staubsauger. Das futuristische und peppige Design hat mich schon als Kind fasziniert. Der Preis hat mich immer abgeschreckt. Aber seit dem Kauf sind wir sehr zufrieden mit unserem V10. Sogar Kinder wollen jetzt damit saugen.
Gerade im Ferienhaus, wo man sich keine Sorgen um Staubsaugerbeutel machen möchte, hat sich der Akku-Staubsauger bewährt. Kein Kabelsalat und mehr als genug Akku. Was möchten Sie sonst noch?
Jetzt hat mir Dyson das neuste Topmodell geliehen, den V15. Und jetzt habe ich eine Antwort auf diese Frage. Im Alltag begeistern zwei Innovationen. Einerseits gibt es einen Laser, der dabei hilft, Schmutz zu erkennen. In unserem Terrazzoboden verschwinden Essensreste, Legosteine und Glasscherben, um nie wieder gesehen zu werden. Dank Laser bleibt kein Splitter unbemerkt und Kinder freuen sich, wenn Legosteine hinterher nicht mehr aus dem Staubbehälter genommen werden müssen.
Erfreulich ist auch der Bildschirm auf der Rückseite des Staubsaugers, der anzeigt, welche Art von Staub Sie gerade aufgesaugt haben. Ich habe keine Ahnung, was einzelne Bildschirme für mein tägliches Leben bedeuten, aber das Staubsaugen in den entlegensten Ecken und unter Schränken scheint eine ferne Mission vom Raumschiff Enterprise zu sein. Schade, dass Sie keine Daten auf Ihr Handy übertragen können. Da könnte man vielleicht sogar die Zusammenhänge über einen längeren Zeitraum verstehen und erfassen.
Lobenswertes Detail am Rande: Die Ladeschale des V15 ist abwärtskompatibel. So passt der V10 noch und es müssen keine neuen Löcher in die Wand gebohrt werden. Die neue Vakuum-Ladeschale hat die Löcher zum Aufhängen an der gleichen Stelle. Umgekehrt geht es aber nicht: Der V15 passt nicht in die Ladeschale des V10.
Dyson V15 (720 Franken)
Wenn das iPhone heiß wird
Leider mit nur einem Kabel: Die magnetische iPhone-Kühlbox von Benks.
Die Spieler sind uns immer einen Schritt voraus. Die Corona-Pandemie hat dies deutlich gezeigt. Während wir uns noch darüber stritten, ob wir uns im Live-Stream hören oder gar sehen könnten, übertragen sie seit Jahren ihre Live-Spiele über das Internet und wurden dabei gefilmt. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Aufnahmekarten, Webcams, Mikrofone, Videoleuchten und grüne Bildschirme auf dem Vormarsch sind.
Aber auch in einem anderen Bereich wussten Gamer längst alles: Ich habe mir neulich einen Kühlschrank fürs iPhone angeschaut und mich gefragt, ob das nicht nur ein lustiger Scherz ist. Spieler, die auf diese Geräte schwören, wurden umgehend kontaktiert.
Smartphones sind großartige Gaming-Geräte, aber dank ihrer kompakten Bauweise heizen sie sich schnell auf. Wer länger am Handy spielen möchte, sollte eine Art Lüfter für die Rückseite verwenden. Das von mir getestete Benks-Modell richtet sich speziell an iPhones und haftet an den Magsafe-Magneten auf der Rückseite. Um dorthin zu gehen, war mein erster Gedanke der Pool, wo das iPhone oft den Bildschirm dimmt, um das Gerät vor zu viel Hitze zu schützen, der Kühlschrank hat sich nicht bewährt, weil er keinen Akku hat. Bei Spielen macht das Sinn, da man diese meist lange an einem Ort mit Steckdose spielt. Hat man aber einen Akku dabei oder einen Stecker in der Nähe, kühlt der Benks Whirlwind das iPhone oder andere Geräte wie externe Festplatten in halsbrecherischer Geschwindigkeit.
Auch hier sind uns die Spieler vielleicht einen Schritt voraus, aber die Kategorie der Smartphone-Kühler steht erst am Anfang. Letzte Woche hat Asus einen akkubetriebenen Kühler für das neuste Gaming-Smartphone vorgestellt.
Benks Whirlwind Telefonkühlschrank (36 Franken)
Internet wie zu Hause
Design ohne Emotionen, aber extrem schnell: der Nighthawk M5.
Mobile WLAN-Hotspots sind seit Jahren ein sicherer Wert, wenn es um Urlaubs-Gadgets geht. Legen Sie eine SIM-Karte mit Datenabonnement ein und schon haben Sie WLAN für alle Ihre Mobilgeräte. Ob im Urlaub im Ausland oder in einer Ferienwohnung in den Bergen, dieser Access Point ist oft eine komfortable Lösung.
Besonders komfortabel ist es, wenn Sie Ihr mobiles WLAN wie zu Hause anrufen. So bleiben alle Geräte online und Sie müssen sich nicht um WLAN-Einstellungen kümmern. Vor allem wenn man Tipp 1 beachtet, funktioniert der Chromecast auf dem neuen Fernseher genauso wie zu Hause. Solange Sie ein Datenabonnement mit ausreichend hohen Limits und ausreichend schnellem Empfang haben. In puncto Empfang hat sich Netgears aktuelles Topmodell im Test bewährt. Der Nighthawk M5 bietet mit 5G den schnellsten Mobilfunkstandard und mit WLAN 6 den heute zweitschnellsten WLAN-Standard. Da es aber aktuell so gut wie keine Geräte mit WLAN 6E gibt, ist das mehr als erträglich.
Der Hotspot kostet zwar etwa so viel wie ein gutes Oberklasse-Smartphone, lässt aber keine Wünsche offen. Im Test hielt der Akku trotz intensiver Nutzung mit Tablets, Laptops und Smartphones einen Tag oder eine Reise durch die Schweiz. Ebenfalls praktisch: Der M5 verfügt über einen Netzwerkkabeleingang. So können Sie ihn auch an das Hotelkabel anschließen und dieses Netzwerk nutzen, wenn das Hotel-WLAN komplett blockiert und verlangsamt ist. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Kabel noch in Betrieb sind und das Hotel sie kürzlich abgeschaltet hat, wie zuletzt in den USA.
Einziger Kritikpunkt im Test: der etwas komplizierte Mini-Touchscreen des Geräts. Aber sobald Sie Ihr Gerät eingerichtet haben, können Sie getrost die Finger davon lassen.
Netgear Nighthawk M5 (770 Franken)
Der beste Fernseher für unterwegs
Schon beim Greifen merkt man, wie groß das Tab S8 Ultra wirklich ist.
Wenn es um größere Tablets geht, war Samsung schon immer Vorreiter. Natürlich macht die Firma auch Ausstellungen und verdient damit ein Vermögen. Dennoch fasziniert Samsungs neustes Tablet. Das Galaxy Tab S8 Ultra verfügt über einen 14-Zoll-Touchscreen.
An ein so großes Tablet muss man sich erst gewöhnen. Andererseits kennt man diese Bildschirme nur von Laptops. Auch Anwendungsersteller müssen sich an die gigantische Bildschirmdiagonale gewöhnen. Auf dem S8 Ultra läuft Googles Betriebssystem Android, das in den letzten Jahren immer wieder mit Tablet-untauglichen Apps enttäuscht hat. Der 14-Zoll-Bildschirm macht deutlicher denn je, dass im Bereich Android außer Samsung fast niemand an Tablets glaubt. Kein Wunder, dass Samsung die Benutzeroberfläche an die eigenen Bedürfnisse angepasst hat und sein Bestes tut, um die Nachlässigkeit von Google und den App-Entwicklern zu vergessen.
Aber wer gerne unterwegs Filme schaut, findet derzeit kein besseres Gerät. Dank des großartigen OLED-Bildschirms und des 5G-Modems (optional) wird das Tab S8 Ultra zum besten Fernseher oder Mini-Kino für unterwegs.
Samsung Galaxy Tab S8 Ultra (ab 1080 Franken)
Die Fotoausrüstung in der Tasche
Das Produktfoto von Sony kaschiert geschickt die Ränder des schwarzen Bildschirms oben und unten.
Nach langer Abwesenheit wagt Sony mit Xperia-Handys die Rückkehr in die Schweiz. Das aktuelle Spitzengerät heißt Xperia 1 IV, wobei „IV“ für die vierte Generation steht. Wenn Sie Ihr Handy in die Hand nehmen, werden Sie sich sofort an die Xperia-Geräte vergangener Zeiten erinnern: Spitzentechnologie, eigenwilliges Design und skurrile Software. Einige Dinge ändern sich nicht.
Mit der neuesten Technologie sind der 4K-Bildschirm und natürlich die Kamera atemberaubend. Das neueste Xperia bringt zum ersten Mal einen wirklich langsamen Zoom. Andere Smartphones haben einfach mehrere Objektive mit fester Brennweite und die Software zeigt an, dass man zoomt. Das neueste Xperia verfügt jedoch tatsächlich über ein Zoomobjektiv, das stufenlos von 85 mm auf 125 mm zoomen kann. Das ist technisch beeindruckend, aber wie lange die Technik hält, bleibt abzuwarten. Und einen echten Zoom hat bis heute niemand vermisst. Softwarelösungen sind einfach zu gut.
Auch das Design ist einzigartig. Kantig wie immer zieht das Xperia die Blicke auf sich. Die Form ist ungewöhnlich. Das Handy ist…