Boris Becker ist in England aus dem Gefängnis entlassen worden

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Tennis-Legende Boris Becker ist nach fast acht Monaten Haft wieder frei.

Bereits am Mittwochnachmittag wurde es erwähnt, jetzt bestätigt „Bild“: Boris Becker ist wieder frei. Becker wurde am Donnerstagmorgen um 8 Uhr britischer Zeit aus dem Huntercombe-Gefängnis in Oxfordshire entlassen.

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Tennislegende noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis entlassen wird. Neun Tage früher ist er jetzt ein freier Mann. Zur Freude seiner Mutter Elvira.

„Das ist das beste Weihnachtsgeschenk, das ich mir wünschen kann“, sagt der 87-Jährige zu einem Kollegen, wie die britische Zeitung „Sun“ weiß. Er kann es kaum erwarten, „meinen geliebten Sohn in meinen Armen zu halten“. Die deutsche Tennislegende wird noch vor Weihnachten im Eilverfahren nach Deutschland abgeschoben.

Becker war ein Gefängnisliebling

Ein anderer Familieninsider verriet dem Blatt, Elvira Becker sei „einfach überglücklich“ über die Heimkehr des sechsfachen Grand-Slam-Siegers: „Für sie ist es das Beste, dass Boris aus dem Gefängnis kommt und zurückkommt, und dass ihm das noch passiert ist dort. Vor Weihnachten ist es großartig. “

Becker dürfte vor seinen Mithäftlingen verschwinden. Denn der 55-Jährige soll im Gefängnis sehr beliebt gewesen sein. Wie „Bild“ erfuhr, kümmerte er sich immer wieder um andere Häftlinge, die kein Englisch konnten. Außerdem verschenkte er Kleidung, bot Mentaltraining an und motivierte andere zum Sport.

Fernsehinterview und Gefängnisbuch?

Um überfüllte britische Gefängnisse zu entlasten, werden immer wieder ausländische Gefangene in ihre Heimat überstellt. Berechtigt seien “Personen, die bis zu zwölf Monate vor ihrem frühestmöglichen Entlassungstermin aus der Haft entlassen und abgeschoben werden können”, wie die Krone schreibt. Obwohl Becker seit 2012 in London lebt, besitzt er keine britische Staatsbürgerschaft, weshalb er überhaupt zu diesem Schnellverfahren befragt wurde.

In Deutschland müsste ich erstmal in Frankfurt bei Freunden wohnen. Dort wäre er nicht weit von seiner Mutter entfernt, die in Beckers Heimatstadt Leimen lebt. Auch er hat große Pläne. Unter anderem ist ein großes TV-Interview geplant und ein Buch in Arbeit.

Droht der nächste Eingriff in Deutschland?

Der 49-malige Turniersieger saß fast acht Monate im Gefängnis von Huntercombe. Ursprünglich betrug seine Gesamtstrafe 30 Monate. Wenn Häftlinge diesem Abschiebeprogramm jedoch zustimmen, kann die Haftdauer laut Daily Mail auf 135 Tage verkürzt werden. Außerdem müssen sie in ihrem Heimatland nicht mehr hinter Gittern sitzen.

Der RTL-Bericht besagt auch, dass es vorerst unwahrscheinlich ist, dass er in Deutschland strafrechtlich verfolgt wird. “Sie können wegen derselben Straftat oder desselben Verbrechens nicht mehr als einmal angeklagt werden”, sagte Rechtsanwältin Natalie von Wistinghausen der Deutschen Presse-Agentur.

Grund dafür ist der Grundsatz „ne bis in idem“, etwa das Verbot der Doppelbestrafung. Es ist jedoch nicht bekannt, ob Becker noch Bewährungsauflagen erfüllen muss. (was)

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