FIFA 23 auf Steam: Viele Spieler, katastrophale Nutzerbewertungen auch wegen Anti-Cheat

30. September 2022 um 13:21 Uhr von Claus Ludewig – Die Fußballsimulation FIFA 23 ist offiziell verfügbar. Es gibt schon viele Spieler zum Launch, aber auch sehr schlechte Kritiken, zum Beispiel wegen der neuen EAAC.

In diesem Jahr wird es zum letzten Mal ein EA Sports „FIFA“ geben. Publisher EA hat den Vertrag mit dem Fußballweltverband FIFA nicht verlängert und schickt daher EA Sports FC im nächsten Jahr auf den Platz. FIFA 23 ist bereits gestartet. 51.000 Steam-Spieler spielen es auf dem PC, was die Fußballsimulation zur Nr. 1 der Neuerscheinungen auf Steam macht. Allerdings spielten zu Spitzenzeiten mehr als 100.000 Spieler den Vorgänger FIFA 22 auf Steam. Die PC-Version basiert erstmals auf der Konsolenversion Playstation 5 und Xbox Series X|S. PC-Spieler sind jedoch nicht zufrieden.

Es ist nicht nur das Anti-Cheat-Tool, das für Frustration sorgt

Kinoszenen ruckeln für etliche PC-Gamer trotz Intel Core i5 der 11. Generation, Nvidia Geforce RTX 3060 und 16 GB RAM. Nur während des Spiels selbst sinkt die Grafikkartenauslastung auf 20 Prozent. Vor allem das neue Anti-Cheat-Tool treibt viele Computer in den Wahnsinn. EA Anti Cheat debütiert in FIFA 23 und ist ein kernbasiertes Anti-Cheat-System. Das Tool gräbt sich tief in das System ein und wird bei jeder Spielsitzung ausgeführt. Einigen unbestätigten Anwenderberichten zufolge nutzt allein EAAC fast 30 Prozent des Prozessors aus. In den Augen vieler Spieler ist das verschenktes Potenzial. Beim Starten des Fußballspiels kann das Anti-Cheat-Tool von EA fehlschlagen, wodurch FIFA 23 nicht gestartet werden kann. Als Workaround empfehlen die Entwickler, das Spiel neu zu starten. Außerdem muss der abgesicherte Startmodus in UEFI aktiviert sein, um FIFA 23 auf dem PC spielen zu können.

Insgesamt erhält die PC-Version von FIFA 23 auf Steam zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens nur 27 Prozent Zustimmung. Auch im Vergleichstest von PC Games ist der Kick von EA durchschnittlich. Es ist also ärgerlich, dass es Probleme mit der defensiven KI gibt, dass die neuen FUT-Chemiesysteme frustrierend sind und dass der Karrieremodus keine nennenswerte Neuerung erhalten hat. Wer möchte, kann auch als PC-Kicker gegen FIFA-Spieler auf PS5 und Xbox Series antreten. Bei Hypermotion werden die Bewegungen aller 22 Feldspieler einzeln berechnet. Darüber hinaus gibt es auch eine Überarbeitung des Beleuchtungssystems, das von der Next-Gen-Konsolenversion von FIFA 21 auf PC verschoben wurde, die auch auf PS5 und Xbox Series X|S unter einem anderen Namen in FIFA 22 zu finden war. FIFA 23 (Jetzt kaufen 59,99 €) ist mit Hypermotion 2 für PC, Playstation 5 und Xbox Series X|S erhältlich. Die Versionen für Playstation 4 und Xbox One müssen auf diese Technik verzichten. FIFA 23 auf Nintendo Switch ist mehr oder weniger nur ein Update der Liste der enthaltenen Teams.

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FIFA 23 Review-Sammlung:

  • FIFA 23 ist gestartet und über 50.000 Spieler auf Steam kicken bereits den Ball herum. Die PC-Version basiert erstmals auf der Konsolenversion von Playstation 5 und Xbox Series X|S.
  • PC-Spieler sind jedoch nicht zufrieden. Vor allem das neue Anti-Cheat-Tool treibt viele Computer in den Wahnsinn. EA Anti Cheat debütiert in FIFA 23 und ist ein kernbasiertes Anti-Cheat-System. Einige Spieler können FIFA 23 aufgrund von EAAC nicht starten. Bei anderen Spielern absorbiert das Tool 30 Prozent der CPU-Auslastung.
  • Als Workaround empfehlen die Entwickler, das Spiel neu zu starten. Außerdem muss der sichere Startmodus in UEFI aktiviert sein.
  • Hinzu kommen Probleme mit der defensiven KI, den neuen Chemiesystemen in FUT und den wenigen Neuerungen im Karrieremodus.

Quellen: Steam, Steamdb (1), Steamdb (2), PC-Spiele

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