Es geht um Konten | Eskorte in der Zentrale der AfD

Es geht um Konten |

Eskorte in der Zentrale der AfD

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach Angaben der AfD am Mittwoch die Räumlichkeiten der Bundesgeschäftsstelle der Partei in Berlin durchsucht.

„Seit heute Morgen durchsucht die Staatsanwaltschaft Berlin die Räumlichkeiten der Bundesgeschäftsstelle der Alternative für Deutschland, ohne zuvor eine Ermittlung wegen des zu klärenden Sachverhalts an die AfD geschickt zu haben“, teilte die Partei mit. Die Staatsanwaltschaft machte dazu zunächst keine Angaben.

Laut einem Parteisprecher handelt es sich dabei in erster Linie um Ermittlungen gegen den ehemaligen Parteivorsitzenden Georg Meuthen„wobei natürlich einige Punkte zu den Jahresabschlüssen 2016 bis 2018 und zur Finanzierung des Wahlkampfs 2017 zu klären sind“.

Die beiden Co-Vorsitzenden der Partei Alice Weidel und Tino Chrupalla kritisierten das Vorgehen.

Weidel bezeichnete es als „eine äußerst ungewöhnliche und äußerst unverhältnismäßige Maßnahme zur Einschüchterung der AfD als Deutschlands größter Oppositionspartei“.

Chrupalla sagte: „Wenn uns die Staatsanwaltschaft vorher gefragt hätte, hätten wir entsprechend reagiert und die Unterlagen zur Verfügung gestellt.“ Ihm zufolge wurden „Festplatten, Postfächer und komplette Ordner kopiert“.

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