31 Verletzte nach Achterbahnunfall im Legoland Günzburg

Bei einem Unfall auf einer Achterbahn im Legoland im schwäbischen Günzburg sind 31 Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Inzwischen ist die Zahl auf 34 gestiegen. Ein Achterbahnzug auf der Fahrt „Feuerdrache“ sei scharf abgebremst und von einem anderen Zug erfasst worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Verletzte habe unter anderem Prellungen und Schürfwunden erlitten, hieß es zunächst. Sie sind jetzt im Krankenhaus oder unterwegs.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Zum genauen Unfallhergang konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm wurde mit weiteren Ermittlungen beauftragt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben einer Legoland-Sprecherin im Bereich der Achterbahnstation „Feuerdrache“. Alle verfügbaren Legoland-Rettungskräfte wurden eingesetzt. Dazu kamen weitere Krankenwagen und drei Rettungshubschrauber. Nach Informationen unseres Reporters vor Ort wurde das Legoland nach und nach in aller Ruhe geräumt.

Der Zughersteller hat seinen Sitz im Landkreis Deggendorf

Die Achterbahn „Feuerdrache“ durchfährt zunächst einen überdachten und abgedunkelten Bereich des Parks. Im Zuge der Überquerung geht es dann für einen Abschnitt mit Steigungen und einigen Kurven an die frische Luft. Laut Parkangaben fährt die Achterbahn mit einer Geschwindigkeit von bis zu acht Metern pro Sekunde, was etwa 29 Stundenkilometern entspricht.

Zughersteller ist das niederbayerische Unternehmen Zierer im Landkreis Deggendorf. Auf Nachfrage des BR könne man sich zu dem Unfall nicht mehr äußern, sagte Zierer. Die Sprecherin wird erst morgen zu Hause sein.

Legoland Günzburg mit über 60 Attraktionen

Legoland wurde 2002 an der Autobahn 8 (Stuttgart-München) eröffnet. Günzburg hat sich gegen 300 andere mögliche Standorte auf der ganzen Welt durchgesetzt, darunter auch Tokio. Derzeit gibt es im Park zehn Themenbereiche mit über 60 Attraktionen. Legoland hat auch ein eigenes Feriendorf für Kurzaufenthalte.

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