Bad Ragaz SG: Wanderergruppe von Baumstamm getroffen: Mutter und Sohn tot

In Bad Ragaz SG

Gruppe von Wanderern von einem Baumstamm getroffen: Mutter und Sohn tot

In Bad Ragaz SG ist es am Sonntag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Bei einer Wanderung wurde eine Gruppe von einem herabfallenden Baumstamm getroffen. Eine Mutter und ihr Sohn wurden dabei tödlich verletzt.

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In Bad Ragaz ist es am Sonntagmorgen zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Baumstamm stürzte auf eine Gruppe Wanderer und tötete eine Mutter (†42) und ihren Sohn (†6).

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Sonntag kurz vor 11.50 Uhr in Bad Ragaz SG. Ein Baumstamm stürzte auf die alte Badstrasse und verletzte laut Polizei des Kantons St. Gallen eine 42-jährige Frau und ihren sechsjährigen Sohn so schwer, dass beide noch am Tatort starben.

Die Frau und ihr Sohn waren zusammen mit einer Wandergruppe auf der Schotterstrasse von Bad Ragaz in Richtung Taminaschlucht unterwegs. Der Weg führt durch eine fast senkrechte Felswand.

Ein Baumstamm fiel von der Spitze der Mauer auf die Straße. Er habe die im Kanton Appenzell-Ausserrhoden wohnhafte Mutter mit ihrem Sohn erwischt, heisst es in der Mitteilung. Ersthelfer und Notarzt konnten nur noch den Tod der beiden feststellen.

Straßen bis Montag gesperrt

Die alte Badstrasse ist eine beliebte, flache Schotterstrasse, die von Bad Ragaz zur Taminaschlucht führt. Es wird an Ausflugstagen von Hunderten von Menschen gefeiert.

Nach dem Vorfall wurden laut Polizeisprecher Hanspeter Krüsi alle Wanderwege in der Umgebung gesperrt. Auch das Restaurant Altes Bad Pfäfers, zu dem die Straße führt, wurde geschlossen. Am Montag wird dann die rund vier Kilometer lange Strecke überprüft.

Am Freitagnachmittag fand die letzte Kontrolle durch Mitarbeiter der Straßeninspektion Buch statt. Jedes Frühjahr wird die Route von Forstexperten und Arbeitern in der Höhe kontrolliert und bei Bedarf Bäume gefällt.

Neben mehreren Streifzügen der Kantonspolizei St. Gallen wurden die Feuerwehr, Forstexperten sowie ein Vertreter des Rathauses Pfäfers und der Strassenkreisinspektion aufgeboten. Psychologische Erste Hilfe wurde angefordert, um sich um die Angehörigen zu kümmern. (obf)

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