Weißhaidinger bei der Münchner EM erst in neunter Scheiben-Veröffentlichung

Nach der WM in Eugene ließ man die Führenden des Weißhaidinger Feldes nicht hängen, an Form und Technik mangelte es nicht, aber die Risikobereitschaft war einfach zu groß. In München war der Plan ein langsamer Start, ein stetiger Aufbau und am Ende ein voller Angriff.

Der Plan ging nicht auf. Beim ersten Versuch hat Weißhaidinger bestanden, der zweite, der auf 60 m gegangen war, ungültig gemacht. Im dritten musste er also umkehren, wenn er im Wettbewerb bleiben wollte. Insgesamt reichten 63,02 m nur für Rang neun in der Zwischenwertung.

Für den Olympia-Dritten Weisshaidinger war München eine Heim-EM, denn viele Fans waren von zu Hause angereist. Dies war auch die erste Begrüßung, als er das Stadion betrat. Sie schufen dann eine starke Atmosphäre. Beim Werfen traf der siebenmalige „Sportler“ des Jahres in Österreich das Gerät an der 68-m-Marke. Danach ging nichts mehr.

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