Freiburg-Gutteron – Genf-Servette 2:1
Freiburg – Genf-Servette 2:1: Omark erwischt Hughes mit einem Pirouetten-Tor (05:49)
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Christian Dubé, im Grinch-Outfit in der Bande, plündert mit seinen Dragons zu Hause gegen Tabellenführer Genf-Servette drei Punkte und ruiniert damit dem Tabellenführer das Weihnachtsfest. Dank dem ehemaligen Servette-Junior Dave Sutter geht Gottéron früh in Führung. Der Verteidiger schob den Puck inmitten einer Menschenmenge ins Tor und feierte sein erstes Saisontor.
Mit doppelter Mehrheit bauen die Einheimischen zur Halbzeit ihre knappe Führung auf 2:0 aus. Danach wird das Publikum mit einer echten Genfer Zaubershow verwöhnt. Passend zur anstehenden Weihnachtszeit greift der Edeltechniker Omark in seine Trickkiste und sorgt dank seiner Rotation um die eigene Achse und der anschließenden Rückhand für magische Momente im Freiburger Stadion Kurz vor Ende des dritten ließen die Genfer das Publikum von Gottéron zum zweiten Mal staunen. Das Traumsolo von Le Coultre wurde jedoch zu Recht vom Schiedsrichterteam wegen eines anschließenden Abseitss verweigert.
Bitter für Nati-Verteidiger: Tor nach LeCoultres Solo-Wunder zählt nicht (01:14)
Auch die Abschlussbehandlung hat es in sich. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss und sorgten auf den Tribünen für vorzeitige Playoff-Atmosphäre. Allerdings fallen keine Tore mehr und so legt Dubés Team am Ende ein vorweihnachtliches Geschenk unter den Baum. (bts)
Ventilatoren: 9009.
Tore: 2. Dave Sutter (Mottet, Bertschy) 1:0. 27. Bertschy (Desharnai, Gunderson, PP2) 2:0. 35 Ömark (LeCoultre) 2-1.
SCL Tigers – Davos 1:2
SCL Tigers – HC Davos 1:2: HCD gleicht nach herrlicher Einzelaktion von Egli aus (06:42)
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Erfolgreicher Generalessay für den HC Davos. Vier Tage bevor die Bündner erstmals seit drei Jahren wieder ein Spiel im Spengler Cup bestreiten – zuletzt gab es zwei Absagen für die Krone –, beenden sie das Jahr in der National League mit einem Sieg. Bei einem Stand von 2:1 ist das knapper als es sein sollte. Denn die Davos sind zwar um zwei Drittel überlegen, aber die SCL Tigers halten sich lange erfolgreich. Auch, weil zwei Tore der Bündner nicht zählen, zuerst wegen Behinderung eines Torwarts, dann wegen eines vorangegangenen Querchecks, der geahndet wird.
Gegen Ende geht den Langnauern, die am Donnerstagabend Tabellenführer Genf überraschend mit 4:1 besiegten, langsam die Puste aus. Davos nutzt den Vorteil und erzielt kurz vor Schluss den Siegtreffer. Ausgerechnet Julian Schmutz, der ehemalige Tiger und ab nächster Saison wieder am Start, kann als Spielsieger gefeiert werden. Die Serie geht also weiter, auf diesem Plakat gibt es auch im dritten Duell einen Auswärtssieg. Erstmals steht das Ergebnis jedoch nicht beim 3:1. (rot)
Fans: 6000.
Stier: 2. Eakin (Saarela) 1:0. 26. D.Egli 1:1. 57. Schmutz (Bristedt) 1:2.
Biel – Bern 3:4 n.Chr
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Nach zehn Niederlagen in Folge gewinnt der SCB ein weiteres Derby gegen Biel. Es ist der EHCB, der von Anfang an die Führung übernimmt. Sallinen serviert auf Hischier, der den Raum, den Untersander ihm lässt, nutzt, um den Puck ruhig zu versenken. Nur: 45 Sekunden später drehte der SCB das Spiel. Erst Bieler Bader entkommen lassen, der alleine auf Goalie Rytz aufschlagen und Eis schlagen kann. Dann spielt der 39-jährige Schlussmann einen Fehlpass: Sceviour auf Ennis, Tor.
Nach dieser Flut von Toren beruhigte sich die Lage. Das nächste Tor fällt vor der zweiten Pause. Wieder nach einem Geschenk aus Biel. Rathgeb spielt einen Diagonalpass in die Mittelzone, den DiDomenico abfangen kann. Der Torschützenkönig des SCB trifft auf Fabian Ritzmann, der zum 3:1 trifft.
Der SCB leitet nur das Spiel. Das ist Rache. Biel glich mit einem Doppelpack von Olofsson und Rathgeb aus. In der Verlängerung rettet Bader den zweiten Punkt des SCB. (Herr)
Fans: 6562.
Tore: 4. Hischier (Sallinen, Jakowenko) 1:0. 4. Bader (Untersander) 1:1. 5. Ennis (Sceviour) 1-2. 40. Ritzmann (DiDomenico) 1:3. 58 Olofsson (Stampli) 2-3. 59. Rathgeb (Olofsson/kein Torwart) 3:3. 64. Bader (DiDomenico) 3:4.
Ambri-Piotta – ZSC Lions 6:2
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Das Spiel in Ambri beginnt mit einer 10-minütigen Verspätung, da die ZSC Lions zeitweise im Verkehr in Richtung Süden stecken. Fans werden schnell für ihre Wartezeit entschädigt.
Formenton brachte die Heimmannschaft mit ihrem ersten Saisontor in der 9. Minute in Führung, nachdem ein Tor der Lions wegen Abseits ausgeschlossen worden war. Nach 5 Minuten erhält Ambri einen Elfmeter, aber Dotti verfehlt. Dann wird es hektisch. Wegen einer gefährlichen Seitenlinie wird Formenton mit einer Restsperre bestraft. Die Löwen nutzen das Powerplay zum 1:1-Unentschieden durch Lehtonen.
Im mittleren Drittel geht es spektakulär weiter. Es werden nicht weniger als 7 Strafen vergeben. Ambri erhöht zunächst mit einfacher Mehrheit, dann mit doppelter Mehrheit auf 3:1. Lerne Virtanen und Achtsamkeit kennen.
In der Schlussphase lässt Ambri nichts mehr anbrennen. Die ersten beiden Tore von Chlapik machen alles klar. Währenddessen verkürzte Wallmark den Abstand, aber mit Pestonis 6:2 gehörte der letzte Punkt dem levantinischen Team. (dsc)
Fans: 6713.
Stier: 9. Formenton (Dotti) 1:0. 20. Lehtonen (Azevedo/PP) 1:1. 23. Virtanen (Spacek, Chlapik) 2:1. 40. Beachten (Virtanen, Pestoni/PP2) 3:1. 41. Chlapik (Spacek, Virtanen/PP) 4:1. 44. Chlapik (Spacek, Z. Dotti) 5:1. 48. Wallmark (C. Baltisberger) 5:2. 52. Pestoni (McMillan) 6:2.
Kloten – Lugano 6:3
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Tatsächlich hat Lugano in der Anfangsphase des Spiels mehr vom Puck, aber das Tessin weiß damit nichts anzufangen. Marchon und Carr kämpfen dann, sie müssen beide duschen. Der HCL bekommt zwei weitere Strafminuten und erzielt im anschließenden Powerplay den ersten Treffer. Ein Doppelpack von Ang und Ruotsalainen vor der ersten Sirene brachte die Hausherren zur Pause mit 3:0 in Führung – der Tessiner Weihnachtsbaum brannte!
Im zentralen Teil der Stimo-Arena regnet es weiterhin Elfmeter. Aaltonen kommt von einem zurück, startet mit dem Tempo einer Nähmaschine und schlägt Schlegel, der Koskinen nach der ersten Halbzeitpause ersetzte. Die Gäste verteilen dann vor Heiligabend einen Haufen Geschenke: Wolf und Alatalo bekommen Elfmeter; Meyer dankt ihm für seinen siebten Saisontreffer.
Die Tore im Schlussdrittel sind nur noch kosmetische Resultate – das Aufbegehren der Gäste kommt zu spät. Der Aufstieg schlug Lugano im dritten direkten Duell der laufenden Saison. (Fotze)
Fans: 6578.
Tore: 9. Loosli (Derungs, Meyer/PP) 1:0. 19 Ang 2-0. 20 Ruotsalainen (Ang, Nodari) 3:0. 25 Aaltonen (Loosli) 4:0. 32. Meyer (Derungs, Metsola/PP2) 5:0. 52. Granlund (Alatalo, Müller) 5:1. 55. Fazzini (Torkauf) 5:2. 60. Granlund (Josephs, Arcobello/PP) 5:3. 60. Loosli (Oberst Kellenberger/Leeres Tor) 6:3.
Zug – SCRJ Lakers 3:4 nP
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Moy verblüffte Zug mit seinem 18. Saisontor und brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung. Die Zuger kommen besser ins Spiel und verfehlen kurz vor der ersten Pause mehrfach den Torpfosten. Im Mitteldrittel können die Innerschweizer feiern. Simion spielt selbstständig vors Tor und gleicht aus.
Die 30. Minute bringt eine hässliche Szene. Abdelkader prüft Noreau von hinten: Er sieht nur die Nummer auf dem Trikot. Seine Bandenkontrolle wird von den Schiedsrichtern bestraft: Er muss duschen. Noreau versucht es noch einmal auf dem Eis, verschwindet dann aber ebenfalls in der Umkleidekabine. Bitter für die Lakers: Er ist der vierte Ausländer, der aktuell verletzt ist. Später wird ein weiterer Verteidiger, Maier, verletzt.
Im anschließenden Powerplay gingen die Gäste dank des ersten Saisontors des schwedischen Neuzugangs Aberg erneut in Führung, doch die Führung war nur von kurzer Dauer. Knapp drei Minuten später glich der Schweizer Innenverteidiger aus.
Rowe brachte die Lakers im letzten Drittel wieder in Führung und Cervenka setzte die Kappe auf. Das dachten zumindest alle! Zug nimmt die Coaches Challenge an und siehe da, das Tor von Cervenka wird wegen Abseits aberkannt. Der EVZ nutzt die Chance und gleicht kurz vor Schluss noch einmal aus.
Die Verlängerung führt nicht zu einem Sieger, also muss ein Elfmeterschießen über den Sieger entscheiden. Cervenka und Moy punkten für die Gäste, kein einziger Zuger kann Nyffeler schlagen. Rapperswil raubt Hirzel den Extrapunkt und gewinnt das letzte Spiel 2022. (jku)
Ventilatoren: 7023.
Turm: 16. Moy (Schröder) 0:1. 25. Simeon (Hofmann, Kreis) 1:1. 34. Aberg (Vouardoux/PP) 1:2. 37. Kovar (Djoos/PP) 2:2. 52. Rowe (Cervenka) 2:3. 60. Leuenberger 3:3.
Lausanne – Ajoie 1:2
Lausanne HC – HC Ajoie 1:2: Präzision pur – Ueli Huber schießt zum Glück (04:07)
Ventilatoren: 7144.
Tore: 33. Huber (Devos, Köhler) 0:1. 36. Pouilly (Asselin, Gauthier) 0:2. 45. Panik (Gernat, Audette) 1:2.