Die brasilianische Nationalmannschaft muss für die verbleibenden zwei Gruppenspiele der WM in Katar auf Superstar Neymar verzichten. Aufgrund seiner Sprunggelenksverletzung kann der 30-Jährige weder am Montag gegen die Schweiz noch in einer Woche gegen Kamerun spielen, berichteten brasilianische Medien am Freitag übereinstimmend. Die Bänder wurden bei dem Angreifer von Paris St. beschädigt. Germain, sagte Teamarzt Rodrigo Lasmar laut mehreren Portalen.
Gleiches gilt für Außenverteidiger Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Knöchel verletzte. Beide Spieler wurden am Freitag untersucht und werden sich nun in den kommenden Tagen einer Physiotherapie unterziehen.
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Neymar verletzte sich am Donnerstagabend in der zweiten Halbzeit gegen die Serben, sein Knöchel war danach stark angeschwollen. „Diese WM wird weitergehen“, verkündete Bundestrainer Tite nach dem Spiel trotzig. Mannschaftsarzt Lasmar sprach kurz nach dem Spiel von einer Verstauchung. Wie lange der Stürmer von Paris St. ausfallen wird, war zunächst unklar. Germaine.
In gewisser Weise passt die Verletzung nun zum persönlichen Turnierfluch des Superstars. Beim Heimturnier 2014 schlug sich der Kolumbianer Juan Camilo Zúñiga so hart mit dem Knie in den Rücken, dass er sich einen Wirbel brach. Neymar verpasste im Halbfinale das 1:7 gegen Deutschland. 2018 reiste er nach einem Mittelfußbruch alles andere als in Hochform zum Turnier nach Russland, wo er vor allem durch seine Epilepsie auffiel. Brasilien schied im Viertelfinale aus. Den Sieg bei der Copa América 2019 verpasste er verletzungsbedingt.
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„Heute ist einer der schwierigsten Momente meiner Karriere“, schrieb Neymar am Freitagabend auf Instagram, „und das ist wieder bei einer WM.“ Es tue weh, “aber ich bin mir sicher, dass ich eine Chance bekomme, zurückzukommen.” Er ist der „Sohn des Gottes des Unmöglichen“.
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20.32 Uhr: Flick terminiert das Abschlusstraining für das Spanien-Spiel
Für das wichtige zweite Spiel der WM-Gruppe gegen Spanien absolviert die deutsche Mannschaft ihre letzte Trainingseinheit später als gewohnt. Bundestrainer Hansi Flick hat das Abschlusstraining für Samstag um 19.30 Uhr Ortszeit (17.30 Uhr/MEZ) im Al-Shamal-SC-Stadion angesetzt. Das Spiel gegen Spanien beginnt erst am Sonntag um 22.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr/MEZ/ZDF und Magenta TV) im Al-Bait-Stadion in Al-Khour, 70 Kilometer südlich des deutschen Weltstützpunktes .
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Flick und ein noch zu nennender Spieler werden bei der obligatorischen Pressekonferenz im Doha North Media Center drei Stunden vor dem Abschlusstraining (14.15 Uhr/MEZ) letzte Informationen zum Spiel geben. Der DFB plant, die Fragerunde im Trainingszentrum im Norden Katars abzuhalten. Die FIFA veranstaltet zu allen Spielen Pressekonferenzen im Medienzentrum, das eine gute Autostunde vom DFB-Hotel entfernt ist.
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Nach der 1:2-Niederlage gegen Japan im Auftaktspiel droht der Nationalmannschaft bei einer erneuten Niederlage gegen Spanien das Ausscheiden nach der Vorrunde und Japan holt gegen Costa Rica mindestens einen Punkt.
20.03 Uhr: Die FA macht das Wembley-Stadion zu einem Regenbogen aus Farben
Das Londoner Wembley-Stadion wird zum WM-Gruppenspiel zwischen England und den USA (Anstoß um 20 Uhr im Sportticker WELT) in Regenbogenfarben erstrahlen. Wie die Engländer am Freitagabend kurz vor dem Anpfiff mitteilten, soll die Regenbogenbeleuchtung des Londoner Gotteshauses die LGBTQ+ Community unterstützen. Fußball habe die Kraft, Menschen zusammenzubringen, das Spiel sei für alle, hieß es in dem Tweet.
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Der Regenbogen ist das Symbol der LGBTQI*-Community. LGBT ist die englische Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender. Häufig werden auch die Varianten LGBTQ, LGBTQI oder LGBTQIA+ verwendet. Jeder Buchstabe steht für Geschlechtsidentität oder sexuelle Orientierung.
18.57 Uhr: Die Niederlande stehen nach einem Unentschieden immer noch nicht im Achtelfinale
Die Niederlande verpassten den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Die Mannschaft von Bonds-Manager Louis van Gaal konnte am Freitagabend gegen Ecuador nur ein 1:1 (1:0) erreichen und verpasste vor dem letzten Spieltag den zweiten Turniersieg, den es brauchte, um sich für die Ausscheidungsrunde der Gruppe A zu qualifizieren.
Bei Al-Rajjan brachte Cody Gakpo (6. Minute) den europäischen Favoriten in Führung, ehe Enner Valencia (49.) für Ecuador den Ausgleich erzielte. Beide Mannschaften haben noch die besten Chancen auf die nächste Runde. Nach der Auslosung scheidet Gastgeber Katar aus der Vorrunde aus, nachdem er zuvor gegen Senegal mit 1:3 verloren hatte.
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17.56 Uhr: Nach einem Herunterfahren macht Ronaldo Torhüter Costa Mut
Der Fehler von Torhüter Diogo Costa hätte Cristiano Ronaldo fast den perfekten Start in seine fünfte WM verwehrt, aber der Kapitän war seinem Teamkollegen nicht böse. Nach dem Abpfiff des Spiels gegen Ghana ging der portugiesische Superstar zu seinem Torhüter und legte ihm tröstend den Arm um die Schulter. “Wir haben gewonnen, das ist gut”, sagte Ronaldo zu ihm. Videos der Szene nach Portugals 3:2-Auftaktsieg bei der Weltmeisterschaft kursierten am Freitag in den sozialen Medien und den portugiesischen Medien.
„Du musst lachen, wir haben gewonnen“, forderte Ronaldo den 23-Jährigen heraus. “War es ein Tor? Hast du ein Tor geschossen?”, fragte Ronaldo, der das Tor zum 1:0 erzielte und nun der erste Fußballer ist, der bei fünf Weltmeisterschaften getroffen hat. In Katar will Ronaldo den Pokal dafür gewinnen WM und damit der letzte große internationale Titel fehlt noch.
Ronaldo eröffnet Torjäger mit umstrittenem Elfmeter – Video-Highlight
Am Ende war es viel knapper als erwartet: Portugal besiegte Ghana mit 3:2. Bis 30 Minuten vor Schluss sah es sogar nach einer Nullzahl aus. Ein umstrittener Elfmeter eröffnet die Wertung. Das Highlight im Video.
Der Start dieses Projekts wäre jedoch kurz vor dem Ende beinahe gescheitert. Costa rollte den Ball in der neunten Minute der Nachspielzeit, verfehlte Inaki Williams, der hinter ihm startete. Der Ghanaer konnte den Ball jedoch nicht kontrollieren und vergab eine Riesenchance zum 3:3, weshalb Portugal den Spielstand bis zum Schluss rettete. Ronaldo war bereits eingewechselt und hielt sich an der Seitenlinie entsetzt den Kopf.