Xbox Series X|S Review: Rückkehr der legendären Task Force 141

Stil ist im Multiplayer oft wichtiger als Heimlichkeit. © Entwickler / Herausgeber

In der abwechslungsreichen Kampagne bereist der Spieler erneut die Welt. Die 17 Missionen an verschiedenen Orten in der achtstündigen Einzelspieler-Kampagne sind voller Action. Immer wieder schlüpft der Spieler in eine andere Figur. Wie bei Spielen dieser Serie üblich, werden die Charaktere im Spiel nicht vorgestellt oder haben Tiefe. Aber für einen lockeren Spruch sind sie immer bereit.

Für viele Spieler ist der Multiplayer das Herzstück eines jeden Call of Duty-Spiels. Aktuell ist der Multiplayer-Teil allerdings noch sehr spärlich. Die beliebten Spielmodi „Hardcore“ und „Warzone“ fehlen derzeit. Ein bald erscheinendes Update sollte die Situation beheben. Auch die Anzahl der unterschiedlichen Karten ist recht überschaubar. Immerhin sind die vorhandenen Karten abwechslungsreich und herausfordernd. Diejenigen mit schmalen Häuserzeilen erfordern viel Taktik und Zusammenarbeit. Auf anderen Karten ist das Gelände offener und bietet erfahrenen Scharfschützen ein ideales Operationsgebiet.

“Ähm, sind wir am richtigen Ort?” © Entwickler / Herausgeber

Soundeffekte und Grafiken waren schon immer eine Stärke der Serie. Call of Duty: Modern Warfare II ändert daran nichts. Vor allem die Zwischensequenzen bestechen durch einen beeindruckenden Realismus. Im Spiel überzeugen die unterschiedlichen Geräusche von Waffen ebenso wie die Darstellung von Explosionen. Es gibt selten, wenn überhaupt, das Gefühl, dass die Grafik übertrieben ist. Aber auch der jüngste Ast ist nicht ganz fehlerfrei. Bei der Bodenangriffsflugzeug-Mission AC-130 erscheinen manche Details erst beim Hineinzoomen und damit plötzlich. Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

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