6,1 auf der Richterskala – Mehrfachverletzungen
Ein starkes Erdbeben erschüttert Italien
Ein Erdbeben hat am Mittwochmorgen Italien erschüttert. Das Epizentrum lag in der Region Ancona.
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Das Erdbeben erschütterte die Mauern und riss Teile davon ab.
Ein starkes Erdbeben hat Italien am Mittwochmorgen erschüttert. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gegenüber der „Kleinen Zeitung“ bestätigte, hatte das Erdbeben sein Epizentrum in der Region Ancona. Die Zerstörung wird in einem Umkreis von 70 Kilometern erwartet. Weitere kleinere Erdbeben ereigneten sich später am Morgen.
Zu den Beben gehörten die Hauptstadt Rom, große Teile Norditaliens sowie die Küsten Kroatiens, Bosnien und Herzegowinas und Teile der Ostalpen, wie das Erdbeben-Nachrichtenportal schreibt. Im österreichischen Bundesland Kärnten wurde ein Supermarkt so heftig erschüttert, dass unzählige Weinflaschen auf dem Boden zersplitterten. In der italienischen Provinz Marken, zu der auch Ancona gehört, mussten einige Schulen geschlossen werden. Dies gilt auch für einzelne Kindergärten und Hochschulen. In Ancona mussten mehrere Menschen aufgrund von Panikattacken und Verletzungen, die sie erlitten hatten, als sie panisch aus ihren Häusern flohen, ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Touristen wollen der Stadt entfliehen
Zahlreiche Meldungen erreichten die örtliche Feuerwehr. Viele Privathaushalte klagen über rissige Wände. Auch in Ancona wurde eine Privatklinik wegen Schäden vorsorglich evakuiert. Auch der Bahnverkehr an der italienischen Adriaküste wurde vorerst eingestellt.
In der Kurstadt Rimini gingen Menschen panisch auf die Straße, schreibt das Portal Salzburg24. Viele Hotels wurden evakuiert. Touristen versammeln sich am Bahnhof in der Hoffnung, aus der Stadt herauszukommen. Auf der Richterskala erreichte das Erdbeben im Epizentrum einen Wert von 6,1. Im weiteren Bereich lag der Wert bei 5,7. (Rübe)