Der Kreml lenkt im Getreidestreit ein | Putin macht sich mit einem neuen Bluff lächerlich

Der Kreml lenkt im Getreidestreit ein |

Putin macht sich mit einem neuen Bluff lächerlich

Was für eine Schande für Kreml-Diktator Wladimir Putin (70)!

Tagelang hatte Moskau versucht, die Welt mit Hungerdrohungen zu erpressen. Nun musste Putin zugeben: Wieder einmal waren seine Drohungen nur ein Bluff! Der Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdogan (68), ließ ihn laufen.

Hier ist der Deal: Nach einem ukrainischen Angriff auf russische Kriegsschiffe im Schwarzen Meer zog sich Russland aus dem Getreidedeal zurück. Das Abkommen hatte ukrainischen Schiffen eine sichere Passage ermöglicht und seit Beginn des Krieges den Export von zehn Millionen Tonnen Getreide ermöglicht.

auch lesen

Das Abkommen wurde unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und Erdogans unterzeichnet und war besonders wichtig für die ärmsten Länder. 60 Prozent des Getreideexports gingen nach Afrika und Asien.

Auch interessant

Der Ausstieg Russlands aus dem Abkommen machte deutlich: Putin ist bereit, Hunger als Waffe einzusetzen! Wenn die russische Flotte ukrainische Getreideschiffe angreifen würde, wäre der Seeweg für den Export blockiert. Für Teile Afrikas und Asiens, die ukrainisches Getreide dringend brauchen, würde das bedeuten: Ernährungskrise, Massenhunger.

Aber die Ukraine, die Vereinten Nationen und der türkische Präsident Erdogan, der eine herausragende Rolle bei den Aushandlungen des Deals spielte, zeigten sich unbeeindruckt von Putins Manövern. Am Montag wurde bekannt gegeben, dass 14 Getreideschiffe nach Afrika aufgebrochen waren, obwohl Putin sich aus dem Abkommen zurückgezogen hatte, das den Schiffen eine sichere Passage garantierte.

Die Welt fragte sich: Würde Putin die Schiffe angreifen?

auch lesen

Am Mittwoch lenkte der Kreml plötzlich ein. Moskau kündigte an, sich dem Abkommen mit der Ukraine, den Vereinten Nationen und der Türkei wieder anzuschließen. Erdogan teilte mit, der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, 67, habe ihm versprochen, den Getreidedeal am Mittwoch wieder einzuhalten.

Ein Sprecher von Shoigu sagte, die Ukraine habe sich verpflichtet, die Nutzung der an dem Abkommen beteiligten Häfen für Angriffe auf russische Kriegsschiffe einzustellen.

Im Klartext: Der dramatische Ausstieg Russlands aus dem Deal und die damit verbundenen Drohungen lösten sich in Luft auf!

Nico Lange (47), bis 2021 Chef des Führungsteams des Verteidigungsministeriums, sagte auf Twitter: „Niemand wurde erpresst, jetzt ist Russland wieder im Abkommen über die Lieferung von Getreide an die Ukraine.“

Lange fordert: „Wir sollten daraus wieder lernen: Wenn Sie seinen Drohungen und Einschüchterungsversuchen geschlossen und gelassen widerstehen, dann wird Putin zurückweichen.“

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *