„Vanity Photos“: Kritik an der jüngsten Kabinettssitzung von Liz Truss

Die britische Premierministerin hielt kurz vor ihrer Amtsenthebung eine Kabinettssitzung ab. „Was zum Teufel ist damit los?“, fragt Tory-Abgeordneter Conor Burns.

Kurz vor ihrem offiziellen Ausscheiden aus dem Amt hat die scheidende britische Premierministerin Liz Truss eine letzte Kabinettssitzung abgehalten. Fotos zeigten derzeitige Regierungsmitglieder, angeführt von der Truss-Abgeordneten Thérèse Coffey, die am Dienstagmorgen in der Downing Street in London ankamen. Truss wollte sich von der Nation verabschieden, bevor er mit König Charles III sprach. seinen Rücktritt beim Buckingham Palace einreichen.

Kritik gab es aber auch an der Kabinettssitzung seiner Konservativen Partei, zumal angesichts des Machtwechsels keine Entscheidungen zu erwarten sind. Das Treffen sei eine Gelegenheit für „Eitelfotos“, sagte Tory-Abgeordneter Conor Burns. “Was zum Teufel ist das?”

Wer behält die Position?

Es war zunächst unklar, welche Kabinettsmitglieder ihre Posten unter dem neuen Ministerpräsidenten Rishi Sunak behalten würden. Jeremy Hunt galt als wahrscheinlich, Finanzminister zu bleiben. Es wurde spekuliert, Sunak könnte seinen engen Vertrauten Dominic Raab, Vizepremier und Justizminister des damaligen Premierministers Boris Johnson, ins Kabinett holen. Im Gegensatz zu Truss soll Sunak auch interne Parteikritiker in die Regierung berufen, um seine neu gespaltene Konservative Partei zusammenzubringen. Die ersten Entscheidungen wurden am Dienstagnachmittag erwartet.

(APA/dpa)

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