Haben Sie Angst vor einem Blackout? Medizin für Notfälle

Kopfschmerzen bis Prellungen: Der Erste-Hilfe-Kasten sollte Medikamente enthalten, die im Alltag nützlich sind. Was außerdem nicht fehlen darf.

Ein Stromausfall ist ein langfristiger, großflächiger Stromausfall. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Energieengpässe sowie die Cyberkriminalität Russlands schüren bei vielen Bürgern die Befürchtung, dass es auch in Deutschland zu großflächigen Blackouts kommen könnte. Auch deutsche Politiker bereiten die Bürger auf mögliche Stromausfälle vor. So erklärt es CDU-Politiker Wolfgang Schäuble im Video-Interview zum Thema Strom: „Manchmal kann es auch mal ausfallen. Deshalb sollte man immer ein paar Kerzen, Streichhölzer und eine Taschenlampe zu Hause haben.“

Aber nicht nur das: Wichtig ist auch eine Grundausstattung an wichtigen Medikamenten. Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen, die täglich Medikamente einnehmen müssen, sollten darauf achten, dass sie genügend Medikamente zu Hause haben. Zum Beispiel sind die folgenden Ressourcen für Patienten unerlässlich:

  • Asthmaspray oder andere Asthmamittel
  • Medizin für Diabetes
  • Antiepileptika
  • Notfallmedizin für Adrenalinallergiker

Ist Ihre Weinflasche übergelaufen? Durch die Kontrolle des Verfallsdatums landen viele Produkte im Müll.

© Deutzmann/Imago

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Medikamente für die Hausapotheke: Diese Mittel sind wichtig

Aber auch für gesunde Erwachsene und Kinder ist es ratsam, einige wichtige Medikamente zu Hause zu haben. Denn im akuten Fall muss es schnell gehen. Zum Beispiel, wenn sich das Kind beim Fußballspielen verletzt, die Kopfschmerzen unerträglich werden oder eine Erkältung typische Symptome wie Husten und Schluckbeschwerden verursacht.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Ende 2019 wurde erstmals das Coronavirus Sars-CoV-2 gemeldet. Die durch das Coronavirus Covid-19 verursachte Krankheit, die zuerst nur in China diagnostiziert wurde, hat sich auf der ganzen Welt verbreitet. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit schätzungsweise 1.900.000 Todesopfer gefordert. Das Bild oben zeigt eine menschliche Zelle (grün), die mit einem Coronavirus (gelb) infiziert ist. © Niaid/dpaHIV-Virus: Das Virus löst Aids-Immunschwäche aus. Etwa 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist AIDS die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa Pest-Erreger Yersinia pestis: Die Infektionskrankheit wurde erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. Das Bakterium wurde 1894 entdeckt. Heute sind bei frühzeitiger Diagnose die Heilungschancen mit Antibiotika hoch. © dpaEbola-Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. Die Krankheit verläuft in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpaGrippevirusGrippevirus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die das Erbgut im Inneren umgibt. Durch das Mischen verschiedener Virenarten entsteht neues Erbgut und damit auch Antigene. © dpaHerpesviren: Herpes-simplex-Viren breiten sich weltweit aus. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus lebenslang im Körper.Herpesviren: Herpes-simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus lebenslang in einem latenten Zustand im Körper. © dpaRhinovirus Humanes Rhinovirus 16 (HRV16) Rhinovirus Humanes Rhinovirus 16 (HRV16): Rhinoviren verbreiten weltweit Erkältungskrankheiten. © dpa Schweinegrippevirus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus des Subtyps H1N1, das erstmals 1930 isoliert wurde. Wichtig sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1. 1976er Schweinegrippevirus: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus des Subtyps H1N1, das erstmals 1930 isoliert wurde. Wichtig sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1. © dpa Schweinegrippevirus unter dem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach in Mexiko die Schweinegrippe aus. Es handelt sich um ein mutiertes Virus des H1N1-Subtyps Schweinegrippe, das anders als üblich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Schweinegrippevirus im Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach in Mexiko die Schweinegrippe aus. Es handelt sich um ein mutiertes Virus des H1N1-Subtyps Schweinegrippe, das anders als üblich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann © dpa Virus der Spanischen Grippe: Die Spanische Grippe (1918) gilt als schlimmste Grippepandemie aller Zeiten. Die Spanische Grippe ist der H1N1-Stamm des Virus, der besonders junge Menschen betrifft. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. Virus der Spanischen Grippe: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippepandemie aller Zeiten. Die Spanische Grippe ist der H1N1-Stamm des Virus, der besonders junge Menschen betrifft. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa Tuberkulose wird durch Bakterien verursacht (Mycobacterium tuberculosis) Tuberkulose-Bakterium Mycobacterium tuberculosis: Die Krankheit, auch Schwindsucht genannt, zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt, obwohl sie derzeit als heilbar gilt. © dpa Vogelgrippe Influenza A: Diagramm des Influenza-A-Virus (Computerdarstellung, Stand Januar 2006). Das aggressive Vogelgrippevirus vom Subtyp H5N1 gehört wie viele menschliche Influenzaviren zur Gruppe der Influenza-A-Viren. Das Virus ist kugelförmig, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 Tausendstel Millimeter. Im Inneren finden nur wenige Proteine ​​und der Erbstoff Vogelgrippe Influenza A Platz: Diagramm des Influenza-A-Virus (Computerdarstellung Januar 2006). Das aggressive Vogelgrippevirus vom Subtyp H5N1 gehört wie viele menschliche Influenzaviren zur Gruppe der Influenza-A-Viren. Das Virus ist kugelförmig, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 Tausendstel Millimeter. Im Inneren ist nur Platz für ein paar Proteine ​​und das Erbgut. ©dpa

Als Malteser Hilfsdienst als große deutsche Hilfsorganisation ist Dr. Rainer Löb, Malteser Bundesarzt und Ärztlicher Direktor der Klinik St. Barbara in Hamm, nannte folgende Medikamente, Verbands- und Hilfsmittel als wichtige Bestandteile einer kompletten Erste-Hilfe-Ausrüstung:

  • Eis oder Tabletten gegen Sodbrennen
  • Medikamente gegen Durchfall und eine Elektrolytlösung zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes
  • Creme gegen Sonnenbrand, Juckreiz und Insektenstiche
  • Abschwellende Salbe bei Sportverletzungen
  • Analgetika/Fiebersenker wie Ibuprofen oder Paracetamol
  • Lutschtabletten gegen Halsschmerzen

Umfrage zum Thema

  • Pflasterstreifen und Verbände in verschiedenen Größen
  • Sterile Pads zum Abdecken der Wunde und verschiedene Breiten von Mull und elastischen Bandagen, um die Pads an Ort und Stelle zu halten
  • Verbände für kleinere Verbrennungen
  • Verbandklammern, um Verbände an Ort und Stelle zu halten
  • Verbandrasierer
  • Zange
  • Gebrandete Karte oder Clips
  • Digitales Fieberthermometer
  • Wegwerf Handschuhe
  • Desinfektionsmittel zur Wunddesinfektion
  • Wärmflasche
  • Kühlpackungen

Wenn Sie zudem alle wichtigen Notrufnummern kennen, sind Sie für den Ernstfall bestens gerüstet.

Rubrikenverzeichnis: © Deutzmann/Imago

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