Fall von Missbrauch an Lehrern: Ein Anwalt des Opfers greift die Staatsanwaltschaft an

Nächste Wendung im Fall sexueller Gewalt gegen Kinder durch eine Lehrerin. Opferanwalt Bauer: Behörden haben den Verdächtigen den Weg frei gemacht.

Die Presse: Ihre Anzeige gegen zwei Bekannte des wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Lehrers war vielleicht übertrieben, wenn die Staatsanwaltschaft nicht ermittelt hat und die Beweise zu fehlen scheinen?

Herta Bauer: Nun, die Staatsanwaltschaft hat innerhalb einer Woche sehr schnell abgewiesen und gesagt, es bestehe kein Anfangsverdacht. Der Anfangsverdacht bedeutet, dass er zumindest die Möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung haben sollte. Die Staatsanwaltschaft stellt aus unserer Sicht den Anfangsverdacht sehr hoch. Das ist Kindesmissbrauch, Prävention sollte das Maß aller Dinge sein und nicht, dass etwas passiert.

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