Stand: 03.10.2022 21:39
In verschiedenen ostdeutschen Städten gingen erneut Tausende Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten unter anderem gegen die Bundesregierung, gegen Sanktionen gegen Russland oder die Inflation.
Tausende Menschen gingen am Montag in mehreren ostdeutschen Städten auf die Straße. Sie demonstrierten beispielsweise gegen die Bundesregierung, die Inflation, den Krieg in der Ukraine oder die Maßnahmen der Krone.
Bei einer Demonstration im thüringischen Gera forderten nach ersten Polizeiberichten rund 10.000 Menschen ein Ende der Sanktionen gegen Russland. Auch der Landeschef der AfD, Björn Höcke, nahm an dem Marsch teil. 370 Menschen hatten sich zuvor zu einer Gegendemonstration versammelt.
In Leipzig gab es eine Demonstration unter dem Motto “Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung”, einem Slogan der “Querdenker”-Bewegung. Laut Polizei lag die Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich. In Dresden fanden mehrere Veranstaltungen statt. Rund 1400 Menschen waren bereits am Sonntag nach einem Aufruf der rechtsextremen Kleinpartei Freies Sachsen durch die Stadt gezogen.
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Auch in Brandenburg gab es weitere Demonstrationen. In Frankfurt (Oder) und Cottbus nahmen laut rbb jeweils bis zu 2.000 Menschen teil. Bundesweit wurden laut rbb mehr als 40 Veranstaltungen angekündigt. In Berlin folgten rund 1.400 Menschen einem Protestaufruf linker Gruppen, die ebenfalls gegen Waffentransfers, Sanktionen gegen Russland und Rüstung demonstrierten.
Aus Mecklenburg-Vorpommern meldete die Polizei 15 Versammlungen mit insgesamt mehr als 7000 Teilnehmern, in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg, waren es laut Polizei rund 2700 Demonstranten.