Der Missbrauchsverdacht an der Wiener Schule weitet sich aus

Aktualisiert am 27.09.2022 | 14:26 Uhr

Lesezeit: 2 Min

Darstellung des Sachverhalts bei der Staatsanwaltschaft Wien

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Im Fall des Lehrers, der an einem Wiener Gymnasium mehr als zwei Dutzend Schüler im Alter zwischen neun und 14 Jahren missbraucht haben soll und sich vor seiner geplanten Anhörung zur Anklage im Mai 2019 das Leben nahm, gibt es Anzeichen. von möglichen Komplizen und den Übergriffen, die bis in die neunziger Jahre zurückreichen. Das geht aus einer Tatbestandsaufnahme hervor, die am Montagnachmittag bei der Staatsanwaltschaft Wien eingereicht wurde.

In dem von einem Team von Opfervertretern vorgelegten Bericht wird der Verdacht auf mindestens zwei dem Umfeld der Lehrerin namentlich bekannte Komplizen vermutet, wobei die Verbindungen der Lehrerin zur Wiener Sportvereinsszene wie ihre bisherigen außerschulischen Aktivitäten dargestellt werden. Vor seiner Anstellung an der Wiener Schule im Jahr 1996 soll der Mann seit den 1990er Jahren in der Kinder- und Jugendhilfe tätig gewesen sein, darunter viele Jahre in einem Ferienort am Wolfgangsee.

Opfer und Zeugen berichten von Angriffshandlungen in mehreren Bundesländern. An der Schule soll der Lehrer eine alte Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss umgebaut haben. Ehemalige Schüler prangern ein “autoritäres Regime” an der Bildungseinrichtung an, und den Beschwerden von Schülern und Eltern wurde nicht nachgegangen. Von den Vorkommnissen zum Nachteil der Studierenden wollen Lehrende und Vorstand nichts gehört haben.

(SERVICE – Hilfe bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger, zum Beispiel unter dem Link des Kinderschutzzentrums „Die Möwe“ unter oder der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien unter

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